Kinder- und Jugendpolitik / Ganztagsbildung

WohlfühlFactorY - Die neue Beteiligungsrunde von Ichmache>Politik ist gestartet

Bild: Mariesol Fumy_jugendfotos.com

Die neue Beteiligungsrunde von Ichmache>Politik ist seit Oktober 2013 online. Unter dem Motto „WohlfühlFactorY – Bildung und Lebenswege morgen“ können sich junge Menschen diesmal mit dem Thema „Wohlbefinden“ im Rahmen von Bildungsorten und Lebensgestaltung auseinandersetzen.

Auf tool.ichmache-politik.de können Jugendgruppen oder auch Einzelpersonen ihre Positionen veröffentlichen und mitbestimmen welche der gesammelten Beiträge an die Politik gehen sollen.

Bei [WohlfühlFactorY – Bildung und Lebenswege morgen] können junge Menschen ihren Blick auf die schönen Seiten des Lebens richten und sich mit dem Thema Wohlbefinden auseinandersetzen. Fachleute und Expert/-innen halten den Wohlfühlfaktor in bestimmten Lebensabschnitten, wie der Schul- oder Ausbildungszeit oder dem Berufsleben, für sehr wichtig, wie das Expert/-innenpapier: „Das Wohlbefinden Jugendlicher in Schule und außerschulischen Lern- und Bildungsorten“ (PDF-Datei; 1,5 MB), dem die aktuelle Runde zu Grunde liegt, zeigt. Das Wohlbefinden hat Einfluss darauf, wie Jugendliche lernen und was sie für ihr Leben mitnehmen.

Junge Menschen müssen sich an Bildungsorten wie der Schule, dem Ausbildungsbetrieb oder dem Jugendtreff „wohlfühlen“, denn nur dann können sie ihre Persönlichkeit dort auch wirklich entwickeln, meinen die Expert/-innen.

  • In dieser Runde wird deshalb in Frage 1 erfragt, was Bildungsorte denn genau bieten müssen, damit sie sich dort wohlfühlen können?
  • In Frage 2 spielt das Thema Lebenswege eine Rolle: Inwieweit beeinflussen gesellschaftliche Einflüsse, wie die Schulzeitverkürzung oder Kurzzeit-Anstellungen, junge Menschen in der Gestaltung ihres Lebens? Gehen sie auch mal Umwege, nehmen sich Auszeiten oder fangen sogar mal bei „Null“ an - und wie „wohl“ ist ihnen dabei?
  • Zu guter Letzt können sie sich in Frage 3 der „WohlfühlFactorY“ damit auseinandersetzen, was sie brauchen, um sich in ihrer Ausbildung und ihrem zukünftigen Beruf sicher zu fühlen oder einfach ganz entspannt ihren Lebensweg gehen zu können.

Mit ihren Ideen, Vorschlägen und Forderungen können junge Menschen ihren eigenen Stempel auf die Themen Bildung und Übergänge im Prozess zur Entwicklung einer neuen Jugendpolitik setzen. Damit verbessern und qualifizieren sie Jugendpolitik.

Die Positionen der Jugendlichen werden in einem transparenten Verfahren gesammelt und gebündelt. Das Projekt richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen, als auch Gruppen junger Menschen (Schulklassen, Jugendverbände sowie lose Zusammenschlüsse).

So geht’s

Alle interessierten jungen Menschen haben bis zum 2. Februar 2014 Zeit sich auf ihre Art und vor Ort in einem selbst gewählten Setting mit den Fragestellungen unter dem Motto [WohlfühlFactorY] auseinanderzusetzen und hierzu Positionen und Vorschläge zu entwickeln. Die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung teilen sie über das „ePartool“ von Ichmache>Politik (tool.ichmache-politik.de) online mit.

Das Projektbüro von Ichmache>Politik fasst die gesammelten Beiträge zusammen und sorgt dann dafür, dass die Positionen in die Diskussionen und Debatten zur Verbesserung der Jugendpolitik im Bereich „Bildung" einfließen und sie ein Feedback von den Fachleuten dazu erhalten.

So geht's weiter

Die Ergebnisse der Beteiligungsrunde fließen in den bundesweiten Prozess zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik ein. Ganz konkret haben politische Entscheidungsträger_innen und Fachleute aus Theorie und Praxis zugesagt, sich damit auseinanderzusetzen und den jungen Menschen im Anschluss ein Feedback zu geben. Bisher haben die Mitglieder der Steuerungsgruppe des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik sowie das Bundesjugendministerium dieses Feedback zugesichert. Sie spielen eine wesentliche Rolle für die Gestaltung des Prozesses.

Mitmachen kann man auf auf tool.ichmache-politik.de

Weitere Informationen zum Projekt sind auf www.ichmache-politik.de zu finden.

[Ichmache>Politik – Junges Denken für junge Politik]

Ichmache-Politik  bringt die Ideen und Bewertungen der jungen Menschen in die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik (EiJP) ein. Ziel des Gesamtprozesses ist, eine Jugendpolitik zu entwickeln, die ressortübergreifend sowie über die föderalen Ebenen hinweg wirkungsvoll ist und sich konkret an den Belangen und Interessen junger Menschen orientiert. Politik wird oft gemacht, ohne dass die Interessen junger Menschen berücksichtigt werden. Die unterschiedlichen Ressorts und Ebenen agieren häufig ohne gemeinsame Basis. Das soll sich ändern. Die politischen und gesellschaftlichen Akteure/-innen wollen sich künftig auf gemeinsame Leitlinien einigen. Das „Zentrum für eine Eigenständige Jugendpolitik“ organisiert und steuert die Entwicklung der EiJP. Immer mit dabei Vertreter/-innen der Bundes-, Länder- und Kommunalpolitik sowie der Jugendarbeit und Jugendhilfe. Fachleute aus Politik, Jugendarbeit, Jugendhilfe, Medien und Wirtschaft sind eingeladen, sich in die Diskussion um Inhalte und Ansprüche an eine EiJP einzubringen. Das gilt selbstverständlich auch für alle interessierten Menschen aus Verbänden und Jugendringen. Eine Teilnahme Jugendlicher an diesen nicht jugendgerechten Fachveranstaltungen ist nicht vorgesehen.  So wird vermieden, dass Jugendliche objektiviert und/oder auf reine Impulsgeber/-innen reduziert werden.

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