Kinder- und Jugendpolitik / Förderinformationen

Thüringen: Mit gutem Beispiel vorangehen und Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder stärken

Mädchen mit Hüten auf dem Spielplatz
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Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention ruft Thüringens Bildungs- und Jugendstaatssekretärin Gabi Ohler auf sich für Kinderrechte einzusetzen und verweist auf das Beteiligungsprojekt "Kinderrechte stärken" mit dem Deutschen Kinderhilfswerk.

Am 20. November 1989 wurde das "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes" von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Am 5. April 1992 trat die UN-Kinderrechtskonvention auch hierzulande in Kraft. Dieser historische Tag für die Kinderrechte in Deutschland jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal.

Dazu erklärt Bildungs- und Jugendstaatssekretärin Gabi Ohler: "Kinderrechte sind Menschenrechte. Auch wenn wir in Deutschland bereits gute Standards haben, so ist es doch auch hier wichtig, sich weiter für die Rechte von Kindern einzusetzen. Dies betrifft beispielsweise die Möglichkeiten zu Mitwirkung und Teilhabe. Gerade in Zeiten, in denen der Tonfall in unserer Gesellschaft rauer zu werden scheint, braucht es junge Menschen, die sich für die Demokratie engagieren und sich in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen einbringen. Je eher, umso besser, denn früh übt sich bekanntlich."

Diesbezüglich verweist Ohler auf den gemeinsamen Förderfonds "Kinderrechte stärken" des Deutschen Kinderhilfswerks und des Landes Thüringen, in dem in diesem Jahr 20.000 Euro zur Unterstützung von Beteiligungsprojekten für Kinder und Jugendliche in Thüringen zur Verfügung stehen.

"Mitmachen, mitbestimmen, Verantwortung tragen – das sind die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens. Wir wollen in Thüringen mit gutem Beispiel vorangehen und rufen alle Einrichtungen und Initiativen, die sich für Kinderrechte einsetzen und dabei insbesondere die Kinder und Jugendlichen selbst in ihre Arbeit einbeziehen, dazu auf, sich zu bewerben", so Ohler.

Weil Kinder ihre wichtigsten Erfahrungen vor allem in ihrem direkten Umfeld sammeln, werden insbesondere Projekte in Kindertagesstätten, Schulen oder Jugendeinrichtungen gefördert. Gefragt sind aber auch Initiativen, die die Beteiligung an politischen Prozessen und Entscheidungen stärken.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zu den Förderrichtlinien  auf der Internetseite des Deutschen Kinderhilfswerkes

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vom 04.04.2017

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