Kinder- und Jugendpolitik / Europa

NRW lädt zum 18. Internationalen Jugendgipfel „Gelebte Vielfalt“ ein

Weimarer Dreieck
Bild: David Liuzzo, New European   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Zum 18. Mal laden die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Regionalregierungen von Hauts-de-France und Schlesien 45 Jugendliche ein zur Teilnahme am deutsch-französisch-polnischen Jugendgipfel. „Gelebte Vielfalt – Engagement für sozialen Zusammenhalt“ heißt das Thema in der Woche vom 18. bis 25. August 2019. In diesem Jahr ist Nordrhein-Westfalen Gastgeber der trilateralen Jugendbegegnung. Der Jugendgipfel hat bereits eine lange Tradition und hat bisher etwa 750 Jugendliche aus den drei Partnerregionen zusammengeführt.

1991 hatten die Außenminister Polens, Frankreichs und Deutschlands das Weimarer Dreieck geschaffen, um die europäische Achse zu festigen. Nordrhein-Westfalen, die polnische Region Schlesien und die französische Region Hauts-de-France pflegen seit 2001 intensive partnerschaftliche Beziehungen. Die Jugendgipfel haben sich als geschätztes, nachhaltiges Format etabliert. Eine Begegnung mit Politikerinnen und Politikern der drei Regionen ist jeweils der Abschluss der Jugendgipfel.

Gelebtes Europa

„Wir beobachten jedes Jahr mit großer Freude, wie die Jugendlichen aus den drei Regionen Sprachbarrieren überwinden, in den Workshops zusammenarbeiten, Gemeinsamkeiten entdecken und Freundschaften schließen. Das ist gelebtes Europa“, sagt Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner.

Alljährlich zum deutsch-französischen Tag am 22. Januar, der an die Unterzeichnung des Elysee-Vertrags 1963 erinnert, erfolgt auch der erste Aufruf für Bewerbungen zum internationalen Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck. In diesem Jahr am 22. Januar wird mit dem Aachener Vertrag, den Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron im nordrhein-westfälischen Aachen unterzeichnen werden, ein neues Kapitel der deutsch-französischen Zusammenarbeit aufgeschlagen.

Bewerbung für den Jugendgipfel

Jugendliche aus NRW im Alter zwischen 17 und 23 Jahren können sich ab sofort für die Teilnahme am Internationalen Jugendgipfel bewerben beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, das den Jugendgipfel im Auftrag der NRW-Landesregierung organisiert. Interessierte richten ihr Motivationsschreiben per E-Mail an  info@DontReadMeibb-d.de. Für Juli 2019 ist ein Vorbereitungstreffen in Dortmund geplant.

Die Teilnahme ist bis auf die Anreise zum Seminarort kostenlos.

Nähere Informationen unter www.ibb-d.de.

Über das IBB Dortmund

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und in-ternationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie an-erkannter Träger der Jugendhilfe. 2011 erhielt das IBB den „einheitspreis 2011 – Bürgerpreis der Deutschen Einheit“ - von der Bundeszentrale für politische Bildung. Das IBB Dortmund betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB) vom 21.01.2019

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