Kinder- und Jugendpolitik / Europa

Nobelpreisträger Lech Wałęsa diskutiert mit Jugendlichen über demokratisches Engagement

Jugendliche Teilnehmerinnen werden mit einem Mikrofon befragt
Bild: © MFKJKS NRW / Henning Severin

Jugendministerin Christina Kampmann und Europa-Staatssekretär Marc Jan Eumann haben den früheren polnischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa in Düsseldorf begrüßt. Gemeinsam mit mehr als 100 Jugendlichen aus ganz NRW diskutierten sie über demokratisches Engagement in der Gesellschaft.

Dabei machte sich Wałęsa für ein geeintes und friedliches Europa stark. Der Besuch Wałęsas fand im Rahmen der Demokratietour der Landeszentrale für politische Bildung NRW statt und vor dem Hintergrund der intensiven Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Polen.

Demokratie, Meinungsfreiheit und die europäische Idee

Jugendministerin Kampmann lobte das langjährige Engagement Wałęsas für Demokratie, Meinungsfreiheit und die europäische Idee. "Sie machen den Jugendlichen Mut für die Zukunft. Mit ihrem Einsatz haben sie gezeigt, dass es sich lohnt, aufzustehen und für die Demokratie zu streiten." Den Jugendlichen sagte die Ministerin: "Ihr habt ein Gespür für Stimmungen und Ungerechtigkeit. Deswegen wisst ihr, wann ihr Solidarität zeigen und Verantwortung tragen müsst. Das macht euch unentbehrlich für unsere Demokratie."

Die Veranstaltung fand im Rahmen von "demokratie leben – Die Tour durch NRW" statt, die von der Landeszentrale für politische Bildung NRW organisiert wird. Dabei wirbt sie bis Ende Oktober 2017 mit einem Aktionsbus und prominenten Botschafterinnen und Botschaftern wie Janine Kunze, Eko Fresh und Peter Kloeppel in rund 100 Orten für die Demokratie.

Weitere Informationen

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 05.05.2017

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