Kinder- und Jugendpolitik

Ministerin Schäfer: Jugendliche müssen sich einmischen dürfen

mehrere Jugendliche sitzen mit Heften in der Hand
Bild: © Matthias Enter- Fotolia.com

Kinder- und Jugendministerin Ute Schäfer hat heute bei der Veranstaltung "jungdenken …reloaded" in der Jugendherberge Duisburg-Wedau erneut die Bedeutung einer einmischenden Jugendpolitik betont.

Bei der Nachfolgeveranstaltung des "Jugendkongresses 2014 - jungdenken jetzt!" trafen sich 50 Delegierte des Jugendkongresses an diesem Wochenende wieder, um über ihre Forderungen zu den Themen "Freiräume", "Bildung" und "Infrastruktur" zu sprechen.

"Wir müssen Jugendlichen auf allen politischen Ebenen, lokal, regional und auf Landesebene noch mehr Möglichkeiten geben, ihre eigenen Ideen und Anregungen zu entwickeln. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass junge Menschen sich als ‚Expertinnen und Experten in eigener Sache‘ in politische Diskussionen einbringen, mitreden und ihr Lebensumfeld und unsere Gesellschaft mitgestalten", sagte Schäfer.

Mit der Initiative "umdenken, Jungdenken! Frische Ideen für NRW" des Landesjugendrings verfolgten das Jugendministerium und die Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen deshalb gemeinsame Ziele für eine einmischende Jugendpolitik.

Die Landesregierung hat in den vergangenen drei Jahren bereits mehrere Initiativen und Maßnahmen umgesetzt, die eine "einmischende Jugendpolitik" ermöglichen sollen, zum Beispiel das Online-Beteiligungsmodell "#JUKON12". Zudem wurden die Fördermittel für "Partizipation" im Rahmen des neuen Kinder- und Jugendförderplans um 400.000 Euro auf nun eine Million Euro pro Jahr erhöht. Durch die Einrichtung einer Servicestelle für Jugendbeteiligung wird das Engagement von Jugendlichen auch in den Kommunen unterstützt.

Weitere Informationen:

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen vom 27.09.2014

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