Kinder- und Jugendpolitik / Kinderrechte

Medienpreis der Kindernothilfe: "Kinderrechte in der einen Welt"

Auf einer Mauer sind drei Schatten von Kindern zu sehen
Bild: © David Martinez - Fotolia.com

Die Nominierten und Gewinner des 18. Medienpreises der Kindernothilfe stehen fest: Eine hochkarätig besetzte Jury hat gestern die 12 besten Beiträge zu Kinderrechtsverletzungen im In- und Ausland ausgewählt.

Die nominierten Einreichungen greifen Themen wie ausbeuterische Kinderarbeit, Kinderhandel und Flucht auf. Die Preisträger werden im November in Berlin bekannt gegeben.

Kinderarbeit, Kinderhandel und Flucht 

Die Juroren Claudia Buckenmaier (Norddeutscher Rundfunk), Hasnain Kazim (Spiegel Online), Alexander Kudascheff (Deutsche Welle), Tobias Matern (Süddeutsche Zeitung) und Mercedes Riederer (Bayerischer Rundfunk) haben von 82 eingereichten Beiträgen jeweils die drei besten in den Kategorien TV, Print, Hörfunk und Online auf die Nominiertenliste gesetzt. Die Jury war von der Qualität der Beiträge beeindruckt.

Situation von Kindern in der Welt 

Im September tagt eine Kinderjury, bestehend aus Schülern im Alter von zehn bis 12 Jahren. Sie entscheiden zusätzlich über die fünfte Kategorie, den Preis der Kinderjury.

Die Kindernothilfe vergibt den Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ bereits seit 1999. Ausgezeichnet werden Beiträge, die in herausragender Weise auf die Kinderrechte und die Situation von Kindern in der Welt aufmerksam machen.

Preis der Kinderjury 

Seit 2012 gibt es eine separate Kinderjury. Die Mädchen und Jungen bewerten unter pädagogischer Anleitung, aber dennoch eigenständig, Beiträge, die von Journalisten für Kinder produziert wurden. Der Preis der Kinderjury wird ebenfalls im Rahmen der Preisverleihung im November in Berlin bekannt gegeben.

Die Nominierten und ihre Beiträge für den Medienpreis 2016: www.kindernothilfe.de/medienpreis_kinderrechte

Quelle: Kindernothilfe vom 04.08.2016

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