Kinder- und Jugendpolitik / Kinder- und Jugendarbeit

Lisi Maier neue Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings

Lisi Maier
Bild: BDKJ-Bundesstelle / K N A Lisi Maier

Die Delegierten der DBJR-Vollversammlung wählten die Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Samstag in Berlin für ein Jahr in die Doppelspitze.

Gemeinsam mit Sven Frye (SJD - Die Falken) übernimmt die 28-Jährige den Vorsitz und bleibt gleichzeitig BDKJ-Bundesvorsitzende. Lisi Maier folgt im DBJR-Vorstand damit der ehemaligen BDKJ-Bundesvorsitzenden Ursula Fehling.

Im Deutschen Bundesjugendring sind 26 Jugendverbände - darunter auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – fünf Anschlussverbände und 16 Landesjugendringe organisiert. Die Mitgliedsorganisationen bilden ein breites Spektrum jugendlichen Engagements ab: ökologische, kulturelle und konfessionelle Verbände sind hier ebenso zusammengeschlossen wie Arbeiterjugend-Verbände, humanitär geprägte Verbände, Pfadfinder/-innen und Verbände junger Migrant/-innen. „Wir verstehen uns als legitimierte Interessenvertretung von jungen Menschen. Wir sind Expertinnen und Experten für Jugendpolitik. Und deshalb werden wir unsere Anliegen weiter in die Entwicklung der Eigenständigen Jugendpolitik der Bundesregierung einbringen“, kündigt Maier an.
 
Sie bemängelt, dass das Bildungssystem jungen Menschen immer mehr Freiräume nimmt, die sie für eine eigenständige Persönlichkeitsentwicklung brauchen. „Das ist auch die Zeit, die sie in Jugendverbänden investieren möchten. Hierfür lohnt es sich, weiter zu kämpfen. Jugendverbände sind Werkstätten der Demokratie“, so Maier. Deshalb werde sie sich für gute finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen der Jugendverbandsarbeit einsetzen. „Denn das ehrenamtliche Engagement vieler Jugendlicher stärkt nachhaltig die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft.“

Quelle: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)