Kinder- und Jugendpolitik / Kinderschutz

Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Kampagne "Kein Raum für Missbrauch"

Alter Teddy liegt auf dem Asphalt

Die Landesregierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird die im Januar startende Aktion "Kein Raum für Missbrauch" unterstützen. Netzwerke zum Schutz vor sexueller Gewalt, die bislang in Mecklenburg-Vorpommern existieren, sollen in die Aktion eingebunden werden.

"Die Vorgaben des Runden Tisches 'Sexueller Missbrauch' werden in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Die Landesregierung setzt sich intensiv für den Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt ein", sagte Sozialministerin Manuela Schwesig in Schwerin.

Auf Landesebene wird unter anderem mit dem Bündnis Kinderschutz zusammen gearbeitet. Das Bündnis berät alle im Kinderschutz aktiven Bereiche. Auch werden Familien in Elternkurse für das Thema sensibilisiert und die gemeinsame Vernetzung mit den Jugendministerien anderer Bundesländer garantiert den fachlichen Austausch. Die Früherkennungsuntersuchungen sind ein weiterer Mechanismus, um das Wohl der Kinder kontinuierlich im Auge zu behalten.

Ministerin Schwesig verwies darauf, dass es wichtig sei, alle, die täglich mit Kindern und Jugendlichen zusammen sind, für das Thema zu sensibilisieren. "Niemand darf sich davor scheuen, bei Verdachtsmomenten einzuschreiten. Vor allem müssen wir Kindern glauben, wenn sie sich anvertrauen. Eine Kultur des Hinsehens und Vertrauen schützt unsere Kinder."

Mit der Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" soll die gesamte Gesellschaft Anstrengungen unternehmen, um durch Information und Aufklärung, Mädchen und Jungen in Familien, Kindergärten, Schulen, Heimen, Sportvereinen oder Kirchengemeinden besser vor sexueller Gewalt zu schützen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 03.12.2012

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