Kinder- und Jugendpolitik / Kinder- und Jugendarbeit

Landesjugendring NRW stellt neues Projekt zur Jugendbeteiligung vor Ort vor

Hände mehrerer Personen liegen als Geste des Zusammenhalts übereinander
Bild: rawpixel.com

Der Landesjugendring NRW nahm auf seiner diesjährigen Vollversammlung den Jugendverband DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine) als Mitglied auf und wählte ein neues Vorstandsmitglied. Zudem ging das Projekt „#jungesnrw – Perspektiven vor Ort” für mehr Jugendbeteiligung in der Kommune an den Start und der Landesjugendring präsentierte seinen Relaunch sowie den Imagefilm „#weilwirdasind”.

Neuer Mitgliedsverband und neues Vorstandsmitglied

Der Landesjugendring NRW hat ein neues Mitglied. Der Jugendverband DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine) wurde im Dezember 1980 als Dachverband von Arbeiter(inne)n- und Kulturvereinen gegründet. Er ist eine Organisation von hauptsächlich türkei- und kurdischstämmigen Arbeiter(inne)n in Deutschland.

„Es ist ein großer Gewinn für den Landesjugendring NRW, den Jugendverband DIDF nach zehn Jahren Anschlussmitgliedschaft jetzt offiziell im Kreis unserer Mitglieder zu haben,“ sagte Vorsitzende Sarah Primus. DIDF-Vorstandsmitglied Sezen Dinc ergänzte: „Wir freuen uns darauf, nun mit den anderen Mitgliedsverbänden auf
Augenhöhe Politik für junge Menschen mitgestalten zu können.“

Auch die Vorstandswahlen des Landesjugendrings NRW brachten eine Neuerung: Eric Schley vom Verband DGB-Jugend NRW ergänzt den 2017 gewählten Vorstand (Sarah Primus, Vorsitzende, Juliane Schulz, stellv. Vorsitzende, Maja Tölke, stellv. Vorsitzende, Jens Lübbe, stellv. Vorsitzender und Peter Bednarz, stellv. Vorsitzender).

Vernetzte Jugendbeteiligung stärken

Die rund 140 Delegierten und Gäste feierten den Projektstart von „#jungesnrw – Perspektiven vor Ort”. Das Projekt hat zum Ziel, vernetzte Jugendbeteiligung zu stärken, Rahmenbedingungen für junge Menschen und ihre Organisationen zu verbessern und einen Beitrag zu leisten, dass in jeder Kommune NRWs jugendpolitische Interessenvertretung möglich wird. Es läuft landesweit und hat sechs Schwerpunktregionen, an denen bereits Stellen ausgeschrieben sind.

Gemeinsames und abgestimmtes Handeln aller Beteiligten

Gemeinsam mit Jürgen Schattmann, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, Sarah Primus und Akteur(inne)n aus den Kommunen gab es zudem eine Podiumsdikussion. Trotz vieler Schwierigkeiten und fehlender Ressourcen vor Ort sahen die Beteiligten die gute Kommunikation zwischen Ministerium, Landesjugendämtern und Landesjugendring NRW als eine Blaupause für die kommunale Ebene. Einmischende Jugendpolitik brauche nun gemeinsames und abgestimmtes Agieren aller Akteure und Akteurinnen, um ein Erfolg zu werden.

Was der Landesjugenring möglich macht

Außerdem präsentierte der Landesjugendring NRW seinen Relaunch und aktuellen Imagefilm „#weilwirdasind”. Fünf Protagonist(inn)en aus der Jugendverbandsarbeit zeigen in fünf Kapiteln, was möglich ist, weil es den Landesjugendring NRW gibt. Ein neues Logo und ein neuer Online-Auftritt zeigen Jugendverbandsarbeit im Jahr 2018. Alle Themen, die junge Menschen in NRW bewegen, gibt es nun übersichtlich auf der Webseite www.ljr-nrw.de.

Quelle: Landesjugendring NRW e.V. vom 10.11.2018