Kinder- und Jugendpolitik / Kinderrechte

Kinderrechte im Gemeinwesen verankern – Informationen richtig anbringen

Eine gruppe von Kindern steht vor einer Wand und bemalt diese mit Kreide.
Bild: © luzulee - Fotolia.com

„Städte und Kommunen, die umfassend über Kinderrechte informieren, sind auf dem richtigen Weg zu mehr Kinderfreundlichkeit“, so Prof. Dr. Roland Roth, Hochschule Magdeburg-Stendal, in einem Fachbeitrag für den Verein Kinderfreundliche Kommunen. Denn nur wer Kinderrechte kennt, kann diese auch einfordern. Empirische Untersuchungen belegen jedoch immer wieder, dass die Kinderrechte sowohl unter Kindern und Jugendlichen als auch unter Erwachsenen kaum bis gar nicht bekannt sind.

Was kann die Kommune tun, um dies zu ändern? Welche Möglichkeiten der Informationsvermittlung gibt es? Und wie lassen sich Kinder und Jugendliche an diesem Prozess beteiligen?

Prof. Dr. Roland Roth (Hochschule Magdeburg-Stendal) gibt Antworten in seinem Fachbeitrag „Kinderrechte im Gemeinwesen verankern – Informationen richtig anbringen“ auf den Internetseiten des Vereins Kinderfreundliche Kommunen. Es geht darin um Hinweise zu folgenden Themen:

  • Kinderrechte bekannt machen
  • Informationsvermittlung
  • Partizipative Evaluationen und Rückmeldungen
  • Zeitgemäße Kommunikation 

Informationen zu den Fachbeiträgen

Die Fachbeiträge des Vereins Kinderfreundliche Kommunen bieten Interessierten einen Wissenspool rund um das Thema Kinderrechte in Kommunen. Dabei geht es sowohl um Best-Practice-Beispiele als auch um theoretische Überlegungen. Die Autor(inn)en kommen aus den unterschiedlichsten Disziplinen und schreiben unter anderem über Beteiligungsformate, Mobilitätskonzepte, Kinderrechte in der Verwaltung und vieles mehr – natürlich immer mit Blick auf die Kinderrechte und deren Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Link zu den Fachbeiträgen: www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/fachbeitraege/fachbeitraege

Über „Kinderfreundliche Kommunen“

Das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ wurde 2012 in Deutschland ins Leben gerufen und basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative. Diese setzt sich seit 1996 international dafür ein, die Kinderrechte auf kommunaler Ebene zu verwirklichen. In Deutschland haben sich bereits zahlreiche Kommunen der Initiative angeschlossen – darunter Hanau, Köln, Potsdam, Regensburg und Wolfsburg.

Das Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

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