Kinder- und Jugendpolitik / Jugendforschung

Jugend im Jahr 2035 – Fachtag in Bremen zum 15. Kinder- und Jugendbericht

Eine Gruppe Jugendlicher steht vor einer Wand mit Graffitis
Bild: rawpixel.com

Im Rahmen des Fachtages „Jugend ermöglichen – zwischen Freiräumen, Ganztagsschule, Familie und Medien“ am 21. Februar 2018 wird über Herausforderungen und Konsequenzen diskutiert, die sich aus dem 15. Kinder- und Jugendbericht für Bremen ergeben. Im Mittelpunkt stehen die Themenkomplexe Freiräume für Jugendliche sowie die Beteiligung Jugendlicher.

Jugend erstreckt sich faktisch auf die Lebensjahre 12 bis annähernd 30. Das zeigt der 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung 2017. Er beschreibt die Lebenslagen und das Alltagshandeln Jugendlicher und junger Erwachsener. Ein Fachtag im Bremer Lidice-Haus am 21. Februar 2018 will ausleuchten, welche Herausforderungen und Konsequenzen sich aus dem Kinder- und Jugendbericht für Bremen für die kommende Jahre ergeben.

Experten aus der Sachverständigenkommission

Zwei federführende Experten aus der Sachverständigenkommission stellen Kernthesen aus den Bericht vor: Prof. Klaus Schäfer, stellvertretender Vorsitzender der Sachverständigenkommission, Staatssekretär a.D., NRW, sowie Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Mitglied der Sachverständigenkommission, Universität Hildesheim.

Freiräume und Beteiligung

Im Mittelpunkt stehen die Themenkomplexe:

  • Das Ringen um Freiräume, in denen Jugendliche selbständig ihren Interessen nachgehen können. Diese Freiräume sind nicht gegeben, sondern müssen geschaffen und erhalten werden
  • Die Beteiligung Jugendlicher und junger Erwachsener an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen als Ausdruck gelebter Demokratiebildung. Kinder- und Jugendarbeit „als Ort der Aneignung sozialer, kultureller und politischer Kompetenzen“ muss zu diesem Zweck gestärkt werden.

Der Fachtag „Jugend ermöglichen – zwischen Freiräumen, Ganztagsschule, Familie und Medien“ im Lidice-Haus beginnt um 9 Uhr mit den Vorträgen der beiden Sachveständigen.

Quelle: Senat der Freien Hansestadt Bremen vom 16.02.2018

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