OECD-Studie

Empowerment der Jugend und Generationengerechtigkeit

Illustration zeigt eine Lupe, die über ein weißes Blatt Papier gehalten wird
Bild: Mohamed Hassan - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Mit ihrem aktuellen Bericht „Governance for Youth, Trust and Intergenerational Justice. Fit for All Generations?“ bietet die OECD praktische Einblicke, um Regierungen bei der Gestaltung und Umsetzung von Politiken zur Stärkung der Jugend und zur Förderung der Generationengerechtigkeit zu unterstützen.

Die globalen Veränderungen – von der Alterung der Bevölkerung über die Digitalisierung und die zunehmende Ungleichheit bis hin zum Klimawandel – haben zu tiefgreifenden Unsicherheiten für junge Menschen und künftige Generationen geführt, obwohl die junge Generation von heute einen noch nie dagewesenen Zugang zu Information, Bildung und Technologie hat. Darüber hinaus hat die COVID-19-Pandemie die bereits bestehenden Herausforderungen in Bezug auf das psychische Wohlbefinden und die Beschäftigung von Jugendlichen noch verschärft und gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen aufgeworfen.

Der Bericht „Governance for Youth, Trust and Intergenerational Justice. Fit for All Generations?“ liefert die erste vergleichende Bewertung der Politiken, Gesetze, institutionellen Kapazitäten und Governance-Instrumente, die von 34 OECD-Ländern, der Europäischen Union und acht Drittländern zur Förderung der Befähigung der Jugend und der Generationengerechtigkeit zwischen den Generationen eingeführt wurden. Die Studie basiert auf einer Datenerhebung, die zwischen Mai 2019 und Februar 2020 durchgeführt wurde. Sie präsentiert auch die Ergebnisse der OECD-Umfragen zur Jugendpolitik von für Jugendangelegenheiten zuständigen Regierungsstellen, Bildungsministerien und ausgewählten Fachministerien sowie von 81 in der OECD ansässigen Jugendorganisationen.

Auf der Grundlage dieser beiden Erhebungen setzt der Bericht Maßstäbe für länderübergreifende Vergleiche in drei Hauptbereichen:

  1. Unterstützung des Übergangs der Jugend in ein autonomes Leben,
  2. Verbesserung der Beteiligung und Vertretung der Jugend im öffentlichen Leben sowie des Vertrauens in die Regierung und
  3. Erzielung fairer politischer Ergebnisse für alle Generationen.

Schließlich bietet es praktische Einsichten für politische Entscheidungsträger, die Zivilgesellschaft und junge Menschen, die eine Gegenwart und Zukunft aufbauen wollen, die keine Generation hinterlässt.

Hintergrund

Der Bericht ist Teil der Arbeit des OECD-Ausschusses für Public Governance (PGC) zur Förderung einer integrativen und bürgernahen Politikgestaltung zur Gewährleistung eines integrativen Wachstums. Er profitiert von den Diskussionen der Gruppe „Friends of Youth PLUS“, in der Delegierte des PGC, Jugendpolitiker und Vertreter von Jugend- und Seniorenorganisationen zusammenkommen.

Die vollständige Studie „Governance for Youth, Trust and Intergenerational Justice. Fit for All Generations?“ sowie die Aufzeichnung eines Webseminars zum Launch des Berichts befindet sich auf der OECD-Webseite.

Quelle: OECD

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