Kinder- und Jugendpolitik / Digitalisierung und Medien

Digitales Klassenzimmer: Turbo-Internet an Schulen

Tablet und Smartphone in der Schule
Bild: woerterhexe / pixabay.com

Die Grundlagen für die digitale Kompetenz einer Gesellschaft werden in den Schulen gelegt. Deutschland muss sein Bildungssystem deshalb konsequent weiterentwickeln. Das Bundesprogramm zum Breitbandausbau kann deshalb ab sofort auch für Schulen genutzt werden.

Bundesminister Dobrindt startet die Offensive „Digitales Klassenzimmer“. Das mit 4 Milliarden Euro ausgestattete Bundesprogramm zum Breitbandausbau in Deutschland kann ab sofort auch für Gigabit-Anschlüsse in Schulen genutzt werden. Dabei ist eine Förderung auch möglich, wenn das Schulgebäude bereits über einen Anschluss von 30 Mbit verfügt.

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt:

„Wir bringen die Gigabit-Gesellschaft ins Klassenzimmer. Jede Schulklasse braucht zuverlässigen Turbo-Internetzugang - für digitales Lehren und Lernen und für zukunftsfähige Bildungsangebote. 30 Mbit für das gesamte Schulgebäude und hunderte Schüler ist nicht ausreichend. Die Schule muss mit hochleistungsfähiger Glasfaser angebunden werden. Städte und Kommunen können daher zu diesem Zweck ab sofort Mittel aus unserem Breitbandförderprogramm beantragen. So schließen wir die weißen Flecken direkt bis an die Schulbank.“

Eine entsprechende Klarstellung des Förderleitfadens, der sich an die potenziellen Zuwendungsempfänger der Mittel wendet, erfolgt aktuell. Bereits beantragte Zuwendungen können ergänzt werden.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 14.07.2017

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