Kinder- und Jugendpolitik

Brandenburg: Neuer Ausschuss für die Interessen von Kindern und Jugendlichen

Mehrere Menschen halten ihre Hände zusammen und demonstrieren damit eine gute Zusammenarbeit.
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Das 32-köpfige Gremium hat sich als Nachfolgeeinrichtung des früheren Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) konstituiert.

Der neue Landes-Kinder- und Jugendausschusses hat sich am 09. Februar in Potsdam konstituiert. Jugendminister Günter Baaske gratulierte den dabei gewählten Vorsitzenden Bernd Mones (Dachverband der Jugendverbände) sowie seinen Stellvertretern Wiebke Matthesius (LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege) und Hermann Kostrewa (Landkreistag).

In seiner Begrüßungsrede im Jugendministerium dankte Baaske den Mitgliedern für Ihre Bereitschaft, "die Kinder – und Jugendpolitik des Landes in den kommenden fünf Jahren konstruktiv-kritisch zu begleiten und Impulse im Interesse der Kinder und Jugendlichen zu setzen".

Der Ausschuss befasst sich mit allen Aufgaben der Jugendhilfe sowie mit den Lebenssituationen von jungen Menschen. Ihm gehören 32 stimmberechtigte Mitglieder an. Sie repräsentieren die gesamte Bandbreite an Institutionen, die sich in Brandenburg mit kinder- und jugendpolitischen Themen befassen. Dazu gehören Wohlfahrtsverbände, der Landesschülerrat und die Kommunen, Religionsgemeinschaften und Hochschulen sowie im Landtag vertretene Parteien.

Der Ausschuss ist die Nachfolgeeinrichtung des früheren Landesjugendhilfeausschuss (LJHA). Die Themenbreite des neuen Kinder-und Jugendausschuss ist breiter gefasst. Seine Amtszeit entspricht der Wahlperiode des Landtags und damit in der Regel etwa fünf Jahre.

In der Sitzung gab Baaske bekannt, dass Andreas Hilliger die Arbeit des Ausschusses koordinieren wird. Er kehrt zum 01. März in das Ministerium als Abteilungsleiter für die Themen Kinder, Jugend und Sport zurück, nachdem er für ein Jahr im Kulturministerium eingesetzt war. Hilliger ist ausgewiesener Experte im Kinder- und Jugendrecht.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg vom 09.02.2015

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