16. Kinder- und Jugendbericht

Auftaktveranstaltung mit Signalwirkung bietet fachpolitischen Austausch und Impluse

Eine Hand platziert einen Würfel mit einem Kompass auf eine Reihe anderer Würfel mit Pfeilen
Bild: © fotogestoeber - AdobeStock

In der Auftaktveranstaltung zum 16. Kinder- und Jugendbericht am 28. und 29. Januar 2021 werden die Mitglieder der Sachverständigenkommission zentrale Ergebnisse vorstellen und diese mit den Teilnehmenden sowie mit zahlreichen jungen Menschen diskutieren. Die Rede von Bundesjugendministerin Franziska Giffey wird am 28. Januar 2021 live übertragen.

Der 16. Kinder- und Jugendbericht mit dem Fokus auf der Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter beschreibt das breite Feld der demokratischen Bildung, zeigt Entwicklungsbedarfe auf und formuliert Empfehlungen. In der Auftaktveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ am 28. und 29. Januar 2021 werden in Kooperation mit der Sachverständigenkommission zentrale Erkenntnisse von Wissenschaft und Praxis diskutiert. Eine Dokumentation wird folgen.

Auftaktveranstaltung zum 16. Kinder- und Jugendbericht

„Unsere Veranstaltung zum 16. Kinder- und Jugendbericht, die heute und morgen stattfindet, ist der Auftakt des fachpolitischen Austauschs über die Erkenntnisse und Empfehlungen des Berichts. Wir erwarten von der Veranstaltung und von dem Kinder- und Jugendbericht einen wichtigen Impuls für die Kinder- und Jugendhilfe, sich intensiver mit politischer Bildung zu befassen und ihre Angebote der politischen Bildung auszubauen und weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung hat aber auch Signalwirkung für Politik und Gesellschaft: Junge Menschen brauchen mehr politische Bildung und sie haben ein Recht auf Beteiligung – die Umsetzung dieses Rechts muss krisenfest sein.“ Dies sagte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Prof. Dr. Karin Böllert, anlässlich der Auftaktveranstaltung am 28./29. Januar 2021.

Entwicklungsbedarfe der politischen Bildung

Der 16. Kinder- und Jugendbericht zeigt Entwicklungsbedarfe der politischen Bildung auf und spricht zahlreiche Empfehlungen aus. Politische Bildung erstreckt sich dabei auf die gesamte Kindheits- und Jugendphase. Der Bericht analysiert deswegen die politische Bildung unter anderem in Familien, Kindertagesbetreuung, Schule und Ganztagsbildung, beruflicher Bildung, Hochschulen, Kinder- und Jugendarbeit, parteinaher Jugendbildung, Protest- und sozialen Bewegungen, Freiwilligendiensten, Bundeswehr und digitalen Welten. Darüber hinaus greift er die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie auf und geht auf die aktuellen Problemlagen junger Menschen ein.

„Wir danken der Bundesregierung, dass sich ein Kinder- und Jugendbericht so explizit und ausführlich mit dem Thema politische Bildung beschäftigen konnte – das ist eine Premiere. Die Sachverständigenkommission hat eine großartige Arbeit geleistet, von der wir alle profitieren können“, betonte die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Böllert.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ richtet nach Veröffentlichung eines jeden Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung traditionell eine Fachveranstaltung in Kooperation mit der Sachverständigenkommission aus. Dafür werden auch dieses Mal wieder Mitglieder der Sachverständigenkommission des 16. Kinder- und Jugendberichts dessen zentrale Ergebnisse vorstellen und diese gemeinsam mit mehr als 350 angemeldeten Teilnehmer/-innen diskutieren.

Neben Bundesjugendministerin Franziska Giffey sind auch zahlreiche junge Menschen in das Programm am 28. und 29. Januar 2021 eingebunden und bringen ihre Perspektiven auf Räume, Chancen und Weiterentwicklungsbedarfe politischer Bildung ein.

Live-Stream der Rede von Bundesjugendministerin Giffey

Die Rede von Bundesjugendministerin Franziska Giffey zur AGJ-Auftaktveranstaltung zum 16. Kinder- und Jugendbericht wird am 28. Januar gegen 14 Uhr live über den Facebook-Kanal der AGJ unter www.facebook.com/agj.de/ übertragen.

Informationen zur Kinder- und Jugendberichterstattung

Die Bundesregierung ist gemäß § 84 SGB VIII in jeder Legislaturperiode dazu verpflichtet, dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat einen „Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe“ vorzulegen. Mit der Ausarbeitung des Berichtes wird jeweils eine unabhängige Sachverständigenkommission beauftragt. Der erste „Bericht über die Lage der Jugend“ erschien bereits 1965.

Das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe bündelt unter www.jugendhilfeportal.de/kinder-und-jugendbericht/ alle Downloads zum 16. Kinder- und Jugendbericht, Stellungnahmen und Meldungen sowie weiterführende Informationen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 28.01.2021

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