Kinder- und Jugendpolitik / Sozialpolitik

Aktiv gegen Kinderarmut – Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen

Ein kleiner Junge hält einen 5-Euro-Schein hoch
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Armut hat für Kinder und Jugendliche viele Gesichter. Auf dem Kinderarmutskongress des LVR-Landesjugendamts Rheinland diskutieren Fachleute aus der Jugendhilfe sowie dem Gesundheits-, Schul- und Sozialwesen über die Ursachen von und das Engagement gegen Kinder- und Jugendarmut. Der Kongress findet am 27. September 2017 in Köln statt.

Armut hat für Kinder und Jugendliche viele Gesichter: keine neue Kleidung, keine Nachhilfe in Mathe oder keine Mitgliedschaft im Sportverein. Die Armut prägt nicht nur den Alltag, sondern hat auch Einfluss auf die Zukunft und Entwicklung der Heranwachsenden. Auf dem Kinderarmutskongress 2017 des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) diskutieren Fachleute aus der Jugendhilfe sowie dem Gesundheits-, Schul- und Sozialwesen über die Ursachen von und das Engagement gegen Kinderarmut.

Worum geht es beim Kinderarmutskongress 2017?

Der Kinderarmutskongress 2017 wird von der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut organisiert und trägt den Titel „Aktiv gegen Kinderarmut – Teilhabe für alle Kinder & Jugendlichen ermöglichen“. Er wird die aktuellen fachlichen Diskussionen im Themenfeld Kinderarmut aufzeigen und dabei den Blick auch auf Jugendliche richten, die in Armut aufwachsen. Was bedeutet es für Jugendliche, in Armut zu leben? Was ist beim Engagement gegen Kinderarmut wichtig? Welche (kommunalen) Handlungsstrategien ergeben sich hieraus? Diese und weitere Fragen wird der Kongress aufgreifen.

Die Referentinnen und Referenten

Christoph Butterwegge war bis 2016 Hochschullehrer für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Armut ist seit langem ein Schwerpunkt seiner Forschung. In seinem Vortrag „Kinderarmut in einem reichen Land“ spricht er auf dem Kongress über Erscheinungsformen und Entstehungsursachen von Kinderarmut sowie mögliche Gegenmaßnahmen.

Julia Schmid hat trotz schwieriger Startbedingungen und Hindernissen eine positive Entwicklung genommen. Heute studiert sie Jura in Köln. Auf dem Kongress referiert sie zum Thema „Teilhabe trotz Hindernissen“.

Die Kinderarmutsforscherin Gerda Holz arbeitet beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS). Neben ihrer Forschung berät und begleitet sie Kommunen zur Armutsprävention und ist bundesweit als Referentin in dem Themenfeld aktiv. Beim Kongress spricht sie über „Engagement gegen Kinderarmut – (Kommunales) Handeln für die Zukunft“.

Das ausführliche Programm und Anmeldeformular stehen auf der Webseite des Landschaftsverbands Rheinland zur Verfügung. 

Weitere Informationen finden sich außerdem auf der Webseite der LVR-Koordinierungsstelle Kinderarmut: www.kinderarmut.lvr.de

Quelle: Landschaftsverband Rheinland 

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