Kinder- und Jugendpolitik / Demokratie

16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit: „Jugendgerechte Kommunen“ zum Prozessabschluss geehrt

Gruppe von Vertreter/-innen der "Jugendgerechten Kommunen" mit ihren Auszeichnungen
Bild: © Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft", Fotograf: Andi Weiland

Am 24. September 2018 fand der bundesweite Prozess „Jugendgerechte Kommune“ mit einer Ehrung der teilnehmenden Kommunen im Rahmen der Konferenz „Politik für, mit und von Jugend“ seinen Abschluss. Die Referenzkommunen aus dem gesamten Bundesgebiet haben unterschiedlichste Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit erprobt. In einem Peer-Learning-Prozess, an dem Jugendliche und Erwachsene gleichberechtigt teilnahmen, wurde der Austausch der Kommunen untereinander und mit externen Expertinnen und Experten ermöglicht.

Die künftige Jugendpolitik der Bundesregierung war das Thema der Konferenz „Politik für, mit und von Jugend“ am 24. und 25. September 2018, bei der Entscheidungsträger, Experten und Praktiker u.a. aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie der Kinder- und Jugendhilfe zusammenkamen. In dessen Rahmen wurden am 24. September die teilnehmenden Kommunen geehrt. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks, empfing die Beteiligten am Montagabend in Berlin. Gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Böllert, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, dankte sie allen Involvierten für das geleistete Engagement.

Publikation „16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit“

Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ hat anlässlich des Prozessabschlusses die  Publikation „16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit – Gelingensbedingungen für Jugendgerechte Kommunen“ vorgelegt, welche die zentralen Erkenntnisse aufbereitet und so eine umfassende Grundlage für an Jugendgerechtigkeit interessierte kommunale Akteure bietet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse der Rollen, die Jugendliche, Fachkräfte der Jugendarbeit, Verwaltungsmitarbeitende sowie Politikerinnen und Politiker in diesen Prozessen einnehmen können.

Die Publikation ist auf der Internetseite der Kooerdinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ verfügbar sowie auf Anfrage in gedruckter Form bei koordinierungsstelle@DontReadMejugendgerecht.de zu beziehen.

Liste der teilnehmenden Kommunen

  • Baden-Württemberg: Nachhaltigkeitsregion 5G (Gemeindeverbund aus Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Deißlingen, Wellendingen)
  • Bayern: Stadt Fürth
  • Berlin: Bezirk Tempelhof-Schöneberg
  • Brandenburg: Stadt Finsterwalde
  • Bremen: Stadt Bremerhaven
  • Hamburg: Bezirk Hamburg-Nord (Stadtteil Barmbek-Nord)
  • Hessen: Stadt Dreieich
  • Mecklenburg-Vorpommern: Hansestadt Rostock
  • Niedersachsen: Landeshauptstadt Hannover
  • Nordrhein-Westfalen: Kreis Steinfurt
  • Rheinland-Pfalz: Stadt Trier
  • Saarland: Landkreis Merzig-Wadern
  • Sachsen: Stadt Leipzig
  • Sachsen-Anhalt: Stadt Naumburg (Saale)
  • Schleswig-Holstein: Stadt Bad Segeberg
  • Thüringen: Landkreis Sömmerda

Teil der Jugendstrategie 2015-2018

Der Prozess „Jugendgerechte Kommunen“ ist Teil der Jugendstrategie 2015-2018 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ein weiteres Element des Prozesses „Jugendgerechte Kommunen“ ist eine digitale Werkzeugbox für jugendgerechtes Handeln vor Ort, welche unter werkzeugbox.jugendgerecht.de zu finden ist.

Quelle: Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ vom 26.09.2018

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