Familienpolitik / Förderung der Erziehung in der Familie

Verbraucher- und Sicherheitsberatung in Hessischen Familienzentren

Präventionsarbeit im Mehrgenerationenhaus „Kinder im Zentrum Gallus e.V.“ in Frankfurt
Bild: HMSI

Hessen startet eine ganze Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Sicherheit und Verbraucherschutz in Familienzentren. Anlass für das Angebot ist die Umsetzung der 24 Handlungsempfehlungen der Kommission „Hessen hat Familiensinn“, die nach einem intensiven Dialog mit hessischen Familien im Februar 2018 beschlossen wurden.

Wie kann ich mich und meine Kinder vor Internetkriminalität schützen oder wie können Wohnungseinbrüche verhindert werden? Wie kann ich betrügerischere Telefonanarufe erkennen? Wie sieht sinnvolle Präventionsarbeit insgesamt aus? Solche und viele weitere Fragen zur Sicherheit standen am 16.10.2018 im Mehrgenerationenhaus „Kinder im Zentrum Gallus e.V.“ in Frankfurt im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist Teil einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Sicherheit und Verbraucherschutz in Familienzentren in ganz Hessen. „Familien wünschen sich verlässliche, passgenaue Informationen, die ganz konkret im Alltag umgesetzt werden können, denn Sicherheit fängt beim einzelnen Bürger an, bei seinem Wissen und bei seiner Fähigkeit, Betrugsversuche, Täuschungen und andere Straftaten zu erkennen und angemessen zu reagieren“, erklärte Hessens Familienminister Stefan Grüttner.

In Frankfurt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger kostenlos an verschiedenen Thementischen der der Polizei Frankfurt und dem Präventionsrat Frankfurt allgemein und individuell beraten lassen. Kurzvorträge und ein spezielles Angebot zur Verkehrsprävention sowie die Möglichkeit der Fahrradcodierung rundeten das Angebot ab.

Dialog mit Familien beeinflusst Politik nachhaltig

Anlass für das Angebot ist die Umsetzung der 24 Handlungsempfehlungen der Kommission „Hessen hat Familiensinn“, die nach einem intensiven Dialog mit hessischen Familien im Februar 2018 beschlossen wurden. Stefan Grüttner, als Vorsitzender der Kommission, erklärte: „Der Dialog mit den hessischen Familien im vergangenen Jahr hat die hessische Familienpolitik nachhaltig beeinflusst. Unter anderem hat er gezeigt, dass es zwar insbesondere im Internet viele Informationen gibt, den Familien aber vor allem verlässliche und passgenaue Informationen fehlen. Genau hier setzen wir mit der Verbraucher- und Sicherheitsberatung in Hessischen Familienzentren an. Denn Verbraucherschutz und Schutz vor Straftaten sind für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig.“

Ministerium, Polizei und Verbraucherzentrale beraten

Bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen kooperiert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mit der Hessischen Polizei sowie der Verbraucherzentrale Hessen als verlässliche und vertrauenswürdige Partner. „Die hessische Polizei verfügt bereits über ein breites Beratungsangebot. Indem wir dieses Beratungsangebot auch mit Hilfe der Hessischen Familienzentren anbieten, bringen wir Angebot und Nachfrage zusammen, zum Vorteil für alle Beteiligten,“ sagte der Familienminister. „Auch die Verbraucherzentrale“, so Grüttner weiter, „genießt in ihrer Fachlichkeit und ihrer Unabhängigkeit einen exzellenten Ruf, sodass sichergestellt ist, dass bei allen Veranstaltungen ausgemachte Experten Rede und Antwort stehen.“

Neben den Themen Sicherheit und Verbraucherschutz werden unter anderem auch Veranstaltungen zu den Themen Finanzen, Ernährung, Gesundheit, Bauen und Wohnen oder Recht und Versicherung angeboten. Abschließend sagte Grüttner: „Wir sind in den Dialog mit den Familienzentren getreten und haben die Themen an die Bedarfe vor Ort angepasst. Auch die Veranstaltungsformate werden je nach Zielgruppe variieren. Grundsätzlich sind die Angebote für alle Generationen offen, jedoch werden Informationen über den Enkeltrick anders präsentiert als beispielsweise Hinweise zu Betrügern bei In-App-Käufen. Auch hier nehmen wir die Bedarfe der Menschen vor Ort ernst.“

Weitere Informationen zum Projekt „Hessen hat Familiensinn“ stehen auf dessen Internetseite zur Verfügung.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration vom 16.10.2018

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