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Familienpolitik / Kindertagesbetreuung

Sozialdienst katholischer Frauen spricht sich gegen Betreuungsgeld aus

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) lehnt ein Betreuungsgeld von 150 Euro im Monat für die Erziehung von Kindern unter drei Jahren zu Hause ab. „Ein solches Konzept, das an den Verzicht auf Nutzung öffentlicher Kinderbetreuungsangebote und die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit eines Elternteils gekoppelt ist, widerspricht den Bedürfnissen der meisten Eltern, die sich wünschen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren“, kritisiert Maria Elisabeth Thoma, Bundesvorsitzende des SkF.

Frauen, die ihre Berufstätigkeit aufgrund des Betreuungsgeldes unterbrechen, gehen mit Blick auf ihre berufliche Zukunft - gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - ein großes Risiko ein. Auch in Anbetracht der hohen Scheidungsquote und des geltenden Unterhaltsrechts fordert der SkF Frauen auf, für eine eigenständige Existenzsicherung zu sorgen.

Der Verband spricht sich für die Weiterentwicklung des Elterngeldes und die geplante Ausweitung der Vätermonate aus. Denn das Elterngeld räumt den Familien Wahlmöglichkeiten ein: Vom Erwerbsverzicht bis hin zu einer Tätigkeit von bis zu 30 Stunden in der Woche - und bietet einen Lohnersatz, der tatsächliche Einkommensverluste immerhin zu zwei Dritteln kompensiert, bei niedrigen Einkommen sogar darüber hinaus.

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