Familienpolitik

Offener Brief: Kinder- und Jugendärzte kritisieren geplante Hauhaltskürzungen in Hamburg

In einem Offenen Brief an Hamburgs Finanzsenator Carsten Frigge kritisiert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. Landesverband Hamburg die geplanten Haushaltskürzungen der Finanzbehörde.

"Die Schwächsten der Gesellschaft, die Gruppe ohne Lobby, diejenigen, die noch nicht wählen, sollen die Zeche bezahlen, die dramatische Haushaltslage ausgleichen, indem Elternberatung, Elternschulen und das Zentrum Sehen, Hören, Sprechen und Verstehen geschlossen werden sollen. Es wird sogar angedacht, auch die Häuser der Jugend zu schließen", so die Verfasser. Die Kinder- und Jugendärzte heben hervor, dass diese Institutionen einen unverzichtbaren Beitrag leisteten in einer Zeit, in der die normale Entwicklung von Kindern immer mehr gefährdet sei.

Angesichts sich häufender Fälle von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen, mit Sprachauffälligkeiten und Eltern mit Erziehungsproblemen sehen die Verfasser einen Mehrbedarf für die oben erwähnten Institutionen und halten es für fatal, diese aufgrund der Haushaltslage zu schließen.

Der beigefügte Hyperlink führt zum Offenen Brief.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/pdf/offener-brief-frigge.pdf