Familienpolitik

Ministerin Alt fordert Kindergrundsicherung und gute Infrastruktur

Mutter, Vater und Kind unter Baum

Zu der aktuellen Diskussion um die Wirksamkeit der Familienleistungen in Milliardenhöhe des Bundes fordert Rheinland-Pfalz' Familienministerin Irene Alt, vor allem in Infrastrukturleistungen zu investieren und eine Kindergrundsicherung einzuführen.

Familienpolitik müsse sich an der Lebensrealität von Familien orientieren. Diese sei geprägt von berufstätigen Müttern und Vätern und nicht mehr vom traditionellen Modell der Alleinverdienerfamilie.

Ministerin Alt erklärt: „Der Handlungsbedarf ist groß. Was wir brauchen sind Infrastrukturleistungen wie vor allem eine umfassende Betreuung von Vorschul- und Schulkindern oder familienfreundliche Öffnungszeiten kommunaler Einrichtungen. Hiervon profitieren alle Betroffenen in gleichem Ausmaße: die Kinder, denen die Teilhabe an frühkindlichen und schulischen Bildungsangeboten ermöglicht wird und die Eltern, die berufstätig sein können und so für ihr Auskommen und ihre finanzielle Sicherheit sorgen.“

„Wir wollen eine sozial gerechte und an den tatsächlichen Lebenssituationen von Familien orientierte Familienpolitik. Finanzielle Leistungen müssen sich daher am Kind und seinem Bedarf ausrichten  und nicht am Einkommen seiner Familie. Daher wünsche ich mir, dass das derzeitige System der finanziellen Leistungen umgebaut wird zu einer Kindergrundsicherung, die flankiert ist von einer guten Infrastruktur“, so die Ministerin.

Als weiteren wichtigen Faktor für eine sinnvolle, bedarfsorientierte Familienpolitik nannte Alt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier sei vor allem die Wirtschaft gefordert, Eltern durch flexible Arbeitszeiten und einen familienfreundliche Arbeitsplatzgestaltung entgegen zu kommen.

Quelle: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz vom 04.02.2013

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