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Familienpolitik / Familienforschung

Kommentar vom DIW zum Elterngeld Plus

Das Bild zeigt eine fünfköpfige Familie.
Bild: © Herjua - Fotolia.com

Mit den geplanten Veränderungen beim Elterngeld und bei der Elternzeit setzt die Bundesfamilienministerin dort an, wo Bedarfe sind. Sie setzen konsequent eine Politik fort, die mit dem Elterngeld begonnen hat und mit dem Kita-Rechtsanspruch ab dem zweiten Lebensjahr fortgeführt wurde, so das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Zeitliche Flexibilität steht auf der Wunschliste von Müttern und Vätern ganz weit oben. So belegt zum Beispiel die Umfrage „Ravensburger Elternsurvey“ aus dem Jahr 2009, dass sich Eltern von jungen Kindern von der Familienpolitik insbesondere Maßnahmen wünschen, die ihnen mehr zeitliche Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit geben. Daneben stehen Vorstellungen über das Familienleben: Danach gefragt, stimmen insgesamt um die 66 Prozent der Mütter mit Kindern zwischen einem und sechs Jahren der Aussage zu, dass es am besten ist, wenn Mann und Frau beide gleich viel erwerbstätig sind und sich in gleichem Maß um Haushalt und Familie kümmern. Bei Vätern mit Kindern in der entsprechenden Altersgruppe sind es etwa 65 Prozent. Dies zeigen Auswertungen der Befragung von Paaren für die Studie „Familien in Deutschland“ in den Jahren 2010 bis 2013.

Der vollständige Kommentar im DIW Wochenbericht: 15/2014 | PDF, 286.99 KB

Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. vom 09.04.2014