Familienpolitik / Kindertagesbetreuung

Kardinal Meisner kritisiert staatliche Familienpolitik

Die familienpolitischen Bemühungen um mehr außerfamiliäre Betreuungsangebote zielen aus Sicht des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner in die falsche Richtung.

In einem Interview mit dem Bonner Generalanzeiger kritisierte er, der Staat zöge immer mehr Kompetenzen an sich, obgleich er weder zeugungs- noch liebesfähig sei. Zwar sei es Aufgabe des Staates, sich um Familien zu kümmern, die ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden könnten, die meisten Eltern erzögen ihre Kinder allerdings in hoher Verantwortung und Kompetenz. Politik müsse Familien in den Stand versetzen, dass ein Elternteil wenigstens in den ersten Lebensjahren des Kindes zu Hause bleiben könne. Strikt Ablehnend zeigte sich Meisner gegenüber einer auf Gutscheinen basierenden Familienförderung.

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