Familienpolitik

Internationaler Tag der Familie: Kinderkommission ruft zu mehr Unterstützung für Familen auf

Im Jahr 1993 wurde der "Internationale Tag der Familie" durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen geschaffen, die jährlich am 15. Mai die Bedeutung der Familie als wichtigste Grundlage jeder Gesellschaft herausstellen möchte.

Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation wollen die Vereinten Nationen damit die Bedeutung und die Wichtigkeit der Familie für ein gesundes und glückliches Aufwachsen von Kindern herausstellen. Als Keimzelle der Gesellschaft kommt der Familie auch gesamtgesellschaftlich eine große Bedeutung zu. In ihr werden Kinder geprägt. Hier sollen sie Nähe und Geborgenheit finden und grundlegende Dinge wie die Übernahme von Verantwortung und Rücksichtnahme lernen.

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages weist darauf hin, dass sich der Alltag der Familien in den vergangenen Jahren massiv gewandelt hat. Die Anforderungen an jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft seien größer geworden und dies übertrage sich auch auf das Familienleben. Im Alltagsleben von Familien gehe es oft darum, Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Damit Familien in dieser komplexen und schnelllebigen Zeit ihren Aufgaben gerecht werden können, müssen sie nach Auffassung der Kinderkommission gestärkt werden. Hier seien Staat und Gesellschaft nach wie vor gefordert. Wie ein Zusammenspiel beider Akteure auf diesem Feld aussehen könne, zeigten die Lokalen Bündnisse für Familie.

Diana Golze, die Vorsitzende der Kinderkommission, sagte: „Familien brauchen unsere Unterstützung. Eine moderne Familienpolitik muss gute Rahmenbedingungen für alle Familien schaffen. Der 8. Familienbericht der Bundesregierung belegt, Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur um sich zu verwirklichen.“

Quelle: Deutscher Bundestag

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