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Familienpolitik

Günter Baaske zum Internationalen Kindertag: Statt Herdprämie Infrastruktur für Kinder ausbauen

Brandenburgs Familienminister Günter Baaske fordert die Bundesregierung auf, endlich von dem geplanten Betreuungsgeld abzulassen.

 Anlässlich des heutigen Internationalen Kindertages sagte er dazu in Cottbus: „Alle Erfahrungen zeigen: Dieses Geld kommt kaum bei den Kindern an. Mit der `Herdprämie` werden nicht vor allem Kinder, sondern Eltern gefördert. Das ist der falsche Weg. Wer ein kinderfreundliches Land möchte, muss sich auch für die Rechte der Kinder einsetzen“. In Cottbus besuchte er den 5. Kinder- und Familientag des Lokalen Bündnisses für Familie Cottbus.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will ab 2013 allen Familien, die ihre Kinder bis zu drei Jahren zu Hause betreuen, 150 Euro monatlich zahlen. Das Betreuungsgeld würde die Steuerzahler 1,6 Milliarden Euro kosten. Baaske: „Mit diesem Geld kann man eine hervorragende und dauerhafte Infrastruktur für Kinder aufbauen.“ Für Klientelpolitik und Experimente bestehe angesichts des demografischen Wandels keine Zeit. Viel wichtiger sei es jetzt, „dass Betreuungsangebote für alle Kinder preiswerter werden.“

Zum Kindertag rief Baaske alle Eltern auf, sich viel Zeit für Ihre Kinder zu nehmen: „An jedem Tag im Jahr sollte Kindertag sein. Das Elternhaus ist nach wie vor der wichtigste Ort der Erziehung und Bildung von Kindern. Gemeinsame Unternehmungen in der Freizeit spielen für ihre Entwicklung eine große Rolle. Angebote dazu gibt es in Brandenburg genug.“

Viele Ideen für Ausflüge von Eltern und Kindern bietet der neue Brandenburger Familienpass 2010/2011 mit vielen Ermäßigungen für Kultur-, Sport- und Freizeitangebote in Brandenburg und Berlin. Der Pass ist ab sofort für fünf Euro erhältlich und vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 gültig. Er ist im Zeitschriftenhandel, in Touristeninformationen, bei den Lokalen Bündnissen für Familie, in Buchhandlungen und bei allen Getränke-Hoffmann-Filialen erhältlich. Online-Bestellung über www.familienpass-brandenburg.de"

Herausgeber: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

ik

 

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