Familienpolitik / Recht

Familienrechtliches Kolloquium: Von der Eizellspende bis zur Elternverantwortung

Baby in erwachsenen Händen
Bild: Inara Prusakova www.vipfoto.lv

Ist das geltende Abstammungsrecht unter Berücksichtigung moderner Lebensformen, aber auch fortschreitender Medizintechnik noch zeitgemäß? Die Reformbedarfe im Familien- und Abstammungsrecht diskutiert der Deutsche Juristinnenbund am 22./23.06.2018 im Rahmen eines Kolloquiums an der FernUniversität Hagen.

Reformbedarf lässt sich in vielfacher Richtung ausmachen, wie die Ergebnisse des Arbeitskreises Abstammungsrecht beim Bundesjustizministerium (BMJV) zeigen. An welchen Schnittstellen konkreter gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht und wie er umzusetzen ist, soll erörtert werden ebenso wie die Frage, ob die Praxis andere Weg geht und nach Alternativlösungen sucht.

Rechtliche Folgeprobleme wie die Anerkennung ausländischer Entscheidungen im Inland oder der Umgang mit sozialer Elternschaft schließen sich an. Dabei darf nicht aus dem Fokus geraten, dass alle Überlegungen am Kindeswohl auszurichten sind. Keine leichte Aufgabe!

Das Familienrechtliche Kolloquium findet statt 

am 22./23. Juni 2018
an der FernUniversität in Hagen

Eine Veranstaltung der FernUniversität in Hagen (Lehrstuhl von Prof. Dr. Ulrike
Lembke) in Kooperation mit dem Deutschen Juristinnenbund djb e.V. (djb-Kommission "Zivil-, Familien- und Erbrecht, Recht anderer Lebensgemeinschaften" und der djb-Arbeitsstab "Reproduktive Gesundheit und reproduktive Rechte")

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung stehen auf der Webseite des djb zur Verfügung. 

Quelle: Deutscher Juristinnenbund e.V.