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Familienpolitik / Sozialpolitik

Europäische Kommission stärkt Familienplanung in Entwicklungsländern

Ein farbiges im Tuch von der Mutter getragen
Bild: Alan Nudman   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Mit zusätzlichen 23 Millionen Euro will die Europäische Union eine bessere Familienplanung und Müttergesundheit in den ärmsten Ländern der Welt vorantreiben.

Im Vorfeld einer internationalen Geberkonferenz in London kündigte EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs heute (Dienstag) an, die EU unterstütze damit das Ziel der Konferenz, 120 Millionen Frauen bis 2020 Zugang zu  Verhütungsmitteln und Gesundheitsschutz zu ermöglichen.

"In jedem Land stellt die Unterstützung von Familienplanungsdiensten eine der besten Zukunftsinvestitionen dar. In der heutigen Welt müssen alle Frauen die Möglichkeit haben, über die Zahl ihrer Kinder zu entscheiden. Hier geht es nicht nur um die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte,  sondern auch um den Schutz der Gesundheit von Müttern und ihren Kindern", sagte Piebalgs.

An  der Konferenz, die auf Einladung der britischen Regierung und der Bill & Melinda Gates Stiftung am 11.Juli stattfinden wird, nehmen unter anderem Partnerländer wie Deutschland, Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), Nichtregierungsorganisationen und Privatinstitutionen teil. Allein der UNFPA erhält von den EU-Mitteln acht Millionen Euro zur Aufklärung und Verhütungsmittelversorgung der Frauen und Mädchen in den ärmsten Teilen der Welt. Die restlichen 15 Millionen Euro gehen an Nichtregierungsorganisationen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen für die Hilfe bei Familienplanung.

Eine Verbesserung von Mütter- und Kindergesundheit wird ebenfalls angestrebt. So könnten Frauen, die nach einer Geburt mindestens zwei Jahre bis zur nächsten Schwangerschaft warten, die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren um 13 Prozent senken.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung hier.

Quelle: PM Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 10.07.2012