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Familienpolitik

Zukunftsforum Familie: bei Familienleistungen Kinder und Familien gerecht fördern

Ein waches Baby
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Zum aktuellen Vorschlag von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, den Kinderzuschlag zu erhöhen, gibt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. eine Erklärung ab.

„Die Reform des Familienfördersystems ist seit Jahren überfällig. Am dringlichsten ist aus unserer Sicht die Förderung der ärmsten Kinder durch bedarfsgerechte Kinderregelsätze und eine Reform des Kinderzuschlags.

Deshalb begrüßen wir den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Schwesig, gezielt den Kinderzuschlag für Geringverdiener/-innen zu erhöhen, als ersten Schritt. Zusammen mit Wohngeld und Mindestlohn werden damit zahlreiche Familien aus dem stigmatisierendenBezug von SGB II-Leistungen herausgeholt. Der Kinderzuschlag würde noch besser zur Armutsvermeidung beitragen, wenn er unbürokratisch gemeinsam mit dem Kindergeld ausgezahlt würde.

Als langfristiges Ziel fordert das ZFF im Rahmen des Bündnis Kindergrundsicherung den Ausbau des Kindergeldes zu einer Kindergrundsicherung in Höhe von aktuell 536 Euro. Um sie sozial gerecht auszugestalten, soll sie mit dem Grenzsteuersatz des elterlichen Einkommens versteuert werden. Damit wird jedem Kind, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.“

Quelle: Zukunftsforum Familie e.V. vom 29.01.2014