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Familienpolitik

Zukunftsforum Familie befürwortet Konzept zur Familienarbeitszeit

Vater, Mutter und Kind in der Natur
Bild: © Alina Isakovich - Fotolia.com

Das Zukunftsforum Familie begrüßt das am 13. November 2013 von der Friedrich-Ebert- und Hans-Böckler-Stiftung öffentlich vorgestellte Konzept einer Familienarbeitszeit.

Zu der am 13. November von Friedrich-Ebert- und Hans-Böckler-Stiftung öffentlich vorgestellten DIW-Studie zu einer Familienarbeitszeit (das Fachkräfteportal berichtete) erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF): „Für das ZFF ist die Familienarbeitszeit, die die zeitlich befristete partnerschaftliche Arbeitszeitreduktion beider Elternteile auf 80 Prozent durch eine Lohnersatzleistung erleichtert, ein zeit- und geschlechterpolitisch innovatives Konzept.

Die Familienarbeitszeit fördert das Wohlergehen von Kindern, denn sie ermöglicht es beiden Elternteilen, sich in einer frühen Phase der Kindheit intensiver um ihre Kinder zu kümmern. Sich diese Zeit für Kinder zu nehmen, ist gerade für Väter noch alles andere als selbstverständlich.
Das Konzept einer Familienarbeitszeit berücksichtigt die Vielfalt von Familie, denn von ihr profitieren nicht nur die klassische verheiratete Familie mit Kindern, sondern auch nichtverheiratete Paare, Alleinerziehende, Patchwork-Familien oder gleichgeschlechtliche Paare.

Die partnerschaftliche Reduzierung der Arbeitszeit entspricht zudem den Wünschen vieler Männer und Frauen: Fast 40 Prozent der Eltern wünschen sich ein partnerschaftliches Modell mit vollzeitnaher Erwerbsarbeit und geteilter Verantwortlichkeit für Kinder und Haushalt.

Und schließlich berücksichtigt die Familienarbeitszeit auch, dass vor allem für Geringverdienende eine Reduzierung der Arbeitszeit aus finanziellen Gründen bisher schlicht nicht in Frage kommt. Die Lohnersatzrate ist umso höher, je niedriger das Erwerbseinkommen ausfällt. Damit wird dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit Rechnung getragen. Das ZFF hofft, dass das Konzept einer Familienarbeitszeit in die Koalitionsgespräche Eingang findet.“

Quelle: Pressemitteilung des Zukunftsforum Familie e.V. vom 13.11.2013