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Familienpolitik

Familienorganisationen im Gespräch mit der Bundeskanzlerin

Ein runder Tisch mit Stühlen
Bild: Svilen Milev   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Die Präsidentinnen und Präsidenten sowie die Vorsitzenden der fünf Mitgliedsverbände der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) trafen sich zu einem konstruktiven Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bei dem Gespräch mit Angela Merkel standen die Themen Familien im demografischen Wandel und familienorientierte Arbeitswelt im Zentrum des Dialogs. "Familien sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Dies zu erkennen und entsprechend zu agieren, muss Aufgabe der Politik sein, denn ohne dies können wir dem demografischen Wandel nicht effektiv begegnen", betonte Dr. Klaus Zeh, der Vorsitzende der AGF und Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), in dem Gespräch.

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Dr. Klaus Zeh nahmen Stefan Becker, Präsident des Familienbunds der Katholiken, Christel Riemann-Hanewinckel, Präsidentin der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie, Edith Schwab, Vorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter sowie Angela Rother-El-Lakkis, Vorsitzende des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften an dem fruchtbaren Austausch im Bundeskanzleramt teil.

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung der AGF wurde vor allem das Thema einer familienorientierten Arbeitswelt und dabei konkret die Bedeutung einer familienbewussten Unternehmenskultur vertieft. Die Familienverbände sind sich darin einig, dass für eine wirkliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein gemeinsames Wirken von Unternehmen und ihren Beschäftigten nötig ist, um den Belangen von Beschäftigten mit familiärer Sorgeverantwortung Rechnung zu tragen. Zentral hierfür ist eine familienbewusste Unternehmenskultur, die es Schritt für Schritt zu entwickeln gilt. Die AGF macht dazu in einem Positionspapier erste Vorschläge.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der deuschen Familienorganisationen e.V. vom 23.10.2014

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