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Familienpolitik

Familienminister Storm lobt Arbeit der lokalen Bündnisse für Familien im Saarland

Eltern und drei Kinder sind aus einem Papierschnitt hergestellt.

Im Vorfeld des in Berlin stattgefundenen Familiengipfels zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf fand am Samstag das Landesnetzwerktreffen der lokalen Bündnisse für Familien statt. „Mit unserem Netzwerk der Lokalen Bündnisse für Familien sind wir im Saarland in der Familienpolitik gut aufgestellt“, so Familienminister Andreas Storm.

Mit den Landesnetzwerktreffen der Lokalen Bündnisse für Familien im Saarland bietet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie den Bündnissen eine Informationsplattform, aber auch die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs. Schwerpunkt des Treffens war das Thema Pflege unter dem Aspekt  der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben dem Standortfaktor Kinderbetreuungsmöglichkeiten stellt gerade die Pflege und Betreuung von Familienangehörigen eine Herausforderung nicht nur für die pflegenden Angehörigen, sondern auch für Unternehmen und Öffentliche Verwaltung dar. Als Beispiel hierfür nennt Familienminister Andreas Storm die  Entwicklung des saarländischen Gütesiegels „Familienfreundliches Unternehmen“ und die Einbeziehung dieses Themas in die Gespräche über die Zukunft der Landesverwaltung.

Im Rahmen des Landesnetzwerktreffens wurde das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken und die ZF-Friedrichshafen AG Standort Saarbrücken als Bündnispartner der Lokalen Bündnisse für Familie im Regionalverband Saarbrücken aufgenommen. An 173 Bündnisstandorten in Deutschland sind die Jobcenter an der Bündnisarbeit beteiligt. ZF-Friedrichshafen hat die sogenannte „ZF-Elternzeit“ eingeführt, wonach die Elternzeit pro Kind einmalig bis zu einem Jahr verlängert werden kann. Besondere Programme erleichtern während der Abwesenheit von Mitarbeitern eine reibungslose Rückkehr in den Beruf.

Der saarländische Familienminister Andreas Storm lobt die Arbeit der lokalen Bündnisse für Familien im Saarland: „In einer Bürgergesellschaft, die zunehmend auf das Engagement von ehrenamtlichen Akteuren auch im kommunalen Bereich abzielt, ist eine Vernetzung der Partner aus Kommunalpolitik, Verwaltung, örtlichen Unternehmen, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, Nachbarschaftsinitiativen, Verbänden und vielen mehr, der richtige Weg zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Förderung der Kinder, zur Schaffung eines lebenswerten und familienfreundlichen Umfeldes und zu einer guten Perspektive von Eltern und Kindern. Bei der Entwicklung einzelfallbezogener Hilfen bilden die bestehenden Netzwerke hierbei eine große Ressource. Lokale Bündnisse für Familie bieten die Chance, diese Netzwerke zu errichten, zu stärken und zu erweitern.“

Hintergrundinformation

Die Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Lokale Bündnisse für Familie sind ein Zusammenschluss unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und Akteure mit verschiedenen Funktionen, Kulturen und Erscheinungsformen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Bundesweit gibt es bereits 670 Lokale Bündnisse für Familie mit einem geschätzten Einzugsbereich von ca. 56 Millionen Menschen. Mit seinen 29 Bündnissen ist das Saarland von Beginn an eines der Bundesländer mit der höchsten Bündnisdichte.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vom 12.03.2013