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Familienpolitik

Dreyer will Erziehungs- und Familienberatung stärker für Migrationsfamilien und Familien in prekären Lebenslagen öffnen

„Im Jahr 2008 haben über 22.000 junge Menschen und ihre Familien eine Beratung in einer der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen in Anspruch genommen. Das ist eine beachtliche Zahl und belegt eindrücklich, dass die Beratungsstellen ein wichtiger Baustein einer familienbezogenen sozialen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz sind.“ Das erklärte Familienministerin Malu Dreyer gestern in Mainz anlässlich der Jubiläumsveranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Erziehungs- und Familienberatung in Rheinland-Pfalz, für die sie die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Zum Start der LAG vor 50 Jahren gab es in Rheinland-Pfalz elf Beratungsstellen. Heute sei das Land mit 47 Erziehungsberatungsstellen und 37 Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen mit insgesamt über 220 Vollzeitstellen gut aufgestellt, so die Ministerin. In diesem Zusammenhang dankte sie der LAG Erziehung- und Familienberatung für ihren unermüdlichen Einsatz, der weit über das übliche Engagement hinaus gehe. Als Ort großer Fachlichkeit sei die LAG in den vergangenen fünf Jahrzehnten wesentlich an Ausbau und Qualitätsentwicklung der Erziehungs- und Familienberatungsstellen beteiligt gewesen. Dadurch konnte das Anliegen der Menschen nach Beratung und Unterstützung sachkundig aufgenommen werden.

„Heute bieten Erziehungs- und Familienberatungsstellen Eltern, Jugendlichen und Kindern eine niedrigschwellige und interdisziplinäre Unterstützung und Hilfe auf hohem Niveau an, und zwar ohne Kostenbelastung der Familien. Das findet in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz“, unterstrich Dreyer. „Diese positive Bilanz, auf die Sie sehr stolz sein können, ist sicherlich der Leistung der Leitungs- und Fachkräfte der Beratungsstellen und Träger zuzuschreiben, aber gerade auch der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungs- und Familienberatung“, lobte Dreyer.

Für die Zukunft sieht die Ministerin als gemeinsame Herausforderung, dass die Erziehungs- und Familienberatung zwar weiterhin als Anlaufstelle für Beratung und Unterstützung allen Familien offen stehen muss, sich jedoch stärker für Migrationsfamilien und Familien in prekären Lebenslagen öffnen sollte. „Mir geht es darum, die Angebote der Erziehungs- und Familienberatung durch entsprechende konzeptionelle und organisatorische Ansätze stärker für die Familien zu öffnen, die in besonderem Maße Beratung und Unterstützung benötigen“, so Malu Dreyer.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz

 

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