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Familienpolitik / Recht

Deutscher Juristinnenbund diskutiert Reproduktive Rechte

Frau hält Ultraschallbild vor Babybauch
Bild: © ruigsantos - Fotolia.com

Vom 21. bis 24. September 2017 diskutiert der Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb) bei seinem 42. Bundeskongress rechtspolitisch kontrovers diskutierte Themen rund um die Familiengründung. Außerdem werden frauenrechtspolitische Herausforderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung diskutiert und rechtspolitische Forderungen an die Politik formuliert.

Leihmutterschaft, Regulierung von Samen- und Eizellspende sowie der Zugang zu Reproduktionstechnologien sind rechtspolitisch kontrovers diskutierte Themen rund um die Familiengründung. Der djb erweitert den Blick und stellt die Frage nach dem konkreten Gehalt reproduktiver Rechte und ihrer Bedeutung für Geschlechtergerechtigkeit in den Mittelpunkt der Debatte.

Ob bzw. wie ist selbstbestimmte Schwanger- und Mutterschaft im Kontext von Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik überhaupt denkbar? Was bedeutet die sogenannte Hebammen-Krise? Warum sind Verhütungsmittel in Deutschland nicht gratis? Wie ist der Stand der Diskussion zur Abtreibungsfrage? Warum wird kaum etwas gegen die Diskriminierung stillender Mütter getan? Und welches Ausmaß sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung wird eigentlich Frauen mit Behinderungen zugestanden? - Diese und viele andere Fragen werden Thema sein.

Weitere Informationen zum Bundeskongress inkl. Fachtagung stehen auf der Webseite des djb zur Verfügung.

Quelle: Deutscher Juristinnenbund e.V. 

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