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Familienpolitik

Brasilien: neues Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut

Dilma Rousseff, brasilianische Präsidentin, hat in einer Rede zum Muttertag ein Programm vorgestellt, das armen Familien aus dem Elend helfen soll.

In der Altersgruppe der Kleinkinder ist die Armut in Brasilien am höchsten. Deshalb soll das Programm „Aktion liebevolles Brasilien“ (Ação Brasil Carinhoso) besonders Familien mit Kleinkindern bis zu sechs Jahren unterstützen. Vor allem der Norden und der Nordosten sollen unterstützt werden, wo rund 78 Prozent der in Armut lebenden brasilianischen Kinder anzutreffen sind.

Die Aktion ist Teil des Programms „Brasilien ohne Elend“ (Programa Brasil sem Miséria), welches zur Zeit in ganz Brasilien etabliert wird. Ziel der Aktion ist es, Kinder vor Armut zu schützen. Laut Dilma würden von der Aktion rund vier Millionen Familien profitieren.

Als erste Maßnahme soll jede Familie mit mindestens einem Kind unter sechs Jahren für jedes Familienmitglied einen Betrag von 70 Reais (rund 27,51 Euro) erhalten. Darüber hinaus soll den Kindern der Zugang zum Kindergarten erleichtert und die medizinische Versorgung gewährleistet werden. Das Programm sei zwar ein nationales, wie Dilma erklärte, sie erhoffe sich aber Unterstützung bei der Umsetzung durch die einzelnen Bundesstaaten und die Gemeinden.

Quelle: Brasil News