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Familienpolitik

Brandenburg rückt Alleinerziehende in den Mittelpunkt

Ein Viertel aller Brandenburger Familien-Haushalte sind Alleinerziehenden-Haushalte. Sozial- und Frauenminister Günter Baaske: „Das betrifft vor allem Frauen. Viele haben täglich mit großen Problemen kämpfen, insbesondere ihrer finanziellen Lage. Wir müssen Ihnen beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie helfen - oder sie dabei unterstützen, überhaupt eine Arbeit zu kommen.“

Ein Viertel aller Brandenburger Familien-Haushalte sind Alleinerziehenden-Haushalte. Sozial- und Frauenminister Günter Baaske: „Das betrifft vor allem Frauen. Viele haben täglich mit großen Problemen kämpfen, insbesondere ihrer finanziellen Lage. Wir müssen Ihnen beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie helfen - oder sie dabei unterstützen, überhaupt eine Arbeit zu kommen.“ Seit heute gibt es beim Sozialministerium eine neue Broschüre zur sozialen Situation von alleinerziehenden Frauen und Männern. 

Die Konferenz „Alleinerziehend, doppelt gefordert“ gehört in eine Reihe von Veranstaltungen der Landesregierung zum "Europäischen Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung". Sie befasst sich insbesondere mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Eine zweite Tagung im November beschäftigt sich insbesondere mit den sozialen Aspekten Alleinerziehender und ihrer Kinder. Die 72-seitige Broschüre „Familienform: Alleinerziehend“ beinhaltet Analysen und Handlungsempfehlungen.

Die Anzahl der Alleinerziehenden-Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Baaske: „Alleinerziehende sind nicht zwangsläufig von Armut betroffen, aber sie tragen ein besonders hohes Risiko, in eine wirtschaftlich schwierige Lage zu geraten. Darunter leiden insbesondere die Kinder.“

46 Prozent der Alleinerziehenden in Brandenburg beziehen staatliche Leistungen („Hartz IV“), oft ergänzend („aufstockend“) zum geringen Einkommen. Gerade für deren Kinder sei das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV „gut und von sehr großer Bedeutung“, so Baaske. Durch das Urteil muss der Bedarf für Kinder konkret errechnet und müssen Bildungsausgaben besonders berücksichtigt werden.

Herausgeber: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg