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Familienpolitik

BaWü: Staatssekretär Dieter Hillebrand fordert Gemeinden auf, ihre Uhr nach familiären Bedürfnissen auszurichten

„Familien brauchen Gemeinden, die bereit sind, ihre Uhr nach familiären Bedürfnissen auszurichten“, sagte Staatssekretär Dieter Hillebrand bei der Zukunftskonferenz 2010 der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen am Mittwoch (22.9.) in Schwäbisch Gmünd. Deshalb müssten familienfreundliche Gemeinden Familien in den Mittelpunkt stellen und damit den anderen Lebensbereichen wie etwa Umwelt, Wirtschaft und Erholung eine neue Sinnorientierung verleihen.

„Städte und Gemeinden, die so handeln, gehören eindeutig zu den Gewinnern. Schließlich wählen junge und vor allem gut ausgebildete Familien ihren Wohn- und Arbeitsort heutzutage ganz bewusst nach der Kriterien der Familienfreundlichkeit aus“, so der Staatssekretär weiter.

Eine Gesellschaft mit hohen Ansprüchen an die gute Entwicklung der Kinder, die Stabilität der Familien und ein würdevolles Altern sei darauf angewiesen, dass familiären Aufgaben in allen Bereichen angemessen Rechnung getragen werde. Familienpolitik und Politik für Kinder habe in Baden-Württemberg schon immer einen hohen Stellenwert. Seit nunmehr fünf Jahren stehe hierfür das Kinderland Baden-Württemberg. „Unser Anspruch ist es“, so der Staatssekretär, „Baden-Württemberg zum Kinderland zu machen. Zu einem Land, in dem sich Familien und Kinder wohl fühlen.“

Als Beispiele nannte Hillebrand das Landeserziehungsgeld, das Landesprogramm Stärke zur Unterstützung von Familien bei ihren Erziehungsaufgaben, den Landesfamilienpass oder die Unterstützung der Kommunen bei der Kleinkindbetreuung durch Betriebskostenzuschüsse.

Hillebrand betonte aber: „Kinder- und Familienfreundlichkeit entsteht da, wo die Familien mit ihren Kindern leben. Also vor Ort in den Kommunen. Ein kinderfreundliches Land ist ein Mosaik aus vielen Bausteinen und Initiativen, die Familien im Alltag unterstützen.“

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg vom 23.09.2010