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Familienpolitik / Kindertagesbetreuung

Banzer: „Quantitativer Ausbau und Qualitätsentwicklung gehören zusammen“

„Wenn über Kindertagespflege diskutiert wird, darf es nicht nur um Fragen der Quantität, sondern es muss besonders auch um die Qualität gehen. Mittlerweile besteht erfreulicherweise ein gesellschaftspolitischer Konsens: Quantitativer Ausbau und Qualitätsentwicklung gehören zusammen“, erklärte der Hessische Familienminister Jürgen Banzer auf der Fachtagung „Qualität und Professionalisierung im Ausbau der Kindertagespflege“ in Oberursel.

Während noch einigen Jahren nahezu ausschließlich quantitative Aspekte die gesellschaftliche Debatte um den Platzausbau für die unter Dreijährigen dominiert hätten, greife nun mit hoher Dynamik der Austausch über eine angemessene Qualität für die „Jüngsten“ Raum. „Hessen hat hierzu mit dem Bildungs- und Erziehungsplan für das Alter von 0 bis 10 Jahren die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Wir verfügen damit über ein pädagogisches Konzept auf dem neuesten Forschungsstand“, so der Minister. Zudem habe das Land mit der neuen Mindestverordnung (MVO) ab dem 1. September 2009 die Anforderungen an die strukturellen Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen verbessert. „Mit der Anhebung des Fachkraftschlüssels bei gleichzeitiger Reduzierung der maximalen Gruppengröße wollen wir erreichen, dass mehr Zeit für jedes Einzelne Kind zur Verfügung steht“, hob der Minister hervor.

Der Minister wies ferner darauf hin, dass in Hessen bereits jetzt für jedes fünfte Kind unter drei Jahren ein Betreuungsangebot zur Verfügung stünde. „Hessen hat damit ein Jahr früher das bundesweit vorgegebene Ziel einer Versorgungsquote von 20 Prozent erreicht. Kein anderes Bundesland investiert so energisch in die Kleinkinderbetreuung wie Hessen“, erklärte Staatsminister Banzer.

Am 1. September 2009 standen in Hessen über 31.000 U3-Plätze in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege zur Verfügung. Dies entspicht einem Versorgungsgrad von über 20 Prozent. Damit haben sich die U3-Plätze in Hessen gegenüber dem Stand im Jahr 2006 mit knapp 15.000 Plätzen mehr als verdoppelt. „Dies ist ein Riesenerfolg der hessischen Familienpolitik und Ergebnis eines großen gemeinsamen Engagements von Land, Kommunen, Kirchen und freien Trägern“, so der Minister. Um das mit dem Bund vereinbarte Versorgungsziel von durchschnittlich 35 Prozent zu erreichen, müssen in Hessen bis zum Jahr 2013 knapp 51.000 Plätze für unter Dreijährige vorhanden sein.

Quelle: Ehemals: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

 

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