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Bildungspolitik / Kinder- und Jugendarbeit

Wettbewerb: Vorlesestadt 2017 gesucht

Logo des Bundesweiten Vorlesetag im Comic-Stil: Erwachsener liest Kind etwas vor
Bild: © gert albrecht artwork

Zum 14. Bundesweiten Vorlesetag am 17. November wird die Vorlesestadt 2017 gesucht. Städte und Gemeinden können sich ab sofort bewerben. Unter den Bewerbern wird der Titel in den Kategorien „aktiv“, „außergewöhnlich“ und „nachhaltig“ verliehen. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen.

Zum 14. Bundesweiten Vorlesetag am 17. November suchen die drei Initiatoren – DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung – wieder gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund die diesjährige Vorlesestadt. Der Titel wird in den drei Kategorien „aktiv“, „außergewöhnlich“ und „nachhaltig“ vergeben. Städte und Gemeinden können sich auf der Webseite zum Vorlesetag mit ihren Vorleseaktionen bewerben. Die Gewinner werden im Dezember bekanntgegeben.

Nachhaltige Vorlesestadt

In der Kategorie „Nachhaltige Vorlesestadt“ honorieren die Initiatoren das Engagement der Städte und Gemeinden, für die nahezu jeder Tag im Jahr ein Vorlesetag ist und die sich langfristig für das Vorlesen einsetzen. Auf Grund ihres kontinuierlichen Einsatzes wurde 2017 die Stadt Heilbronn ausgezeichnet. Bereits seit 2003 setzt sich der Freundeskreis der Stadtbibliothek Heilbronn mit zahlreichen Projekten für die Leseförderung ein.

Außergewöhnliche Vorlesestadt

In der Kategorie „Außergewöhnliche Vorlesestadt“ werden besonders einfallsreiche Aktionen prämiert. Egal ob Lesungen in einer Tropfsteinhöhle, einem Eselstall oder auf der Märchenstraße von Hanau nach Kassel: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 2016 überzeugte Schwerte in dieser Kategorie. Die Stadt hatte die Fußgängerzone mit vielfältigen Aktionen in eine „Vorleselandschaft“ verwandelt.

Aktive Vorlesestadt

Für die Kategorie „Aktive Vorlesestadt“ werden alle Vorleseaktionen, die bis zum 17. November 2017 regulär auf der Webseite www.vorlesetag.de angemeldet werden, automatisch ausgewertet. Die Stadt, in der die meisten Vorleser, gemessen an der statistisch über SENSUS gemeldeten Einwohnerzahl, teilnehmen, darf sich offiziell „Aktive Vorlesestadt“ nennen. Im vergangenen Jahr konnte sich die bayerische Gemeinde Röhrmoos in dieser Kategorie durchsetzen: Von 6.429 Einwohnern hatten insgesamt 2.248 vorgelesen – nahezu 35 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde.

Ziele des Bundesweiten Vorlesetags

Der Bundesweite Vorlesetag folgt der Idee: Jeder der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen, aber auch an außergewöhnlichen Orten wie in einer Sternenwarte oder im Schwimmbad. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen. In diesem Jahr findet der Bundesweite Vorlesetag bereits zum 14. Mal statt. Auch diesmal gilt es, mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis und mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Zeichen für das Vorlesen zu setzen.

Quelle: Stiftung Lesen vom 05.09.2017

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