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Bildungspolitik

VBE: Bildung nicht der Krise opfern

„Die Vorgaben des Dresdner Bildungsgipfels von Oktober 2008 müssen von Bund und Ländern eingehalten werden“, erklärte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann in München gegenüber der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Bildung muss endlich als Konjunkturmotor Nummer 1 anerkannt werden“, so Beckmann. Es sei nicht hinnehmbar, dass einige Ministerpräsidenten und die Länderfinanzminister unter dem Deckmantel der aktuellen Krise ausgerechnet im Bildungsbereich Kürzungen anstrebten. Beckmann erinnert: „Alle Länder haben anerkannt, auch bei Schülerrückgang die Mittel im System zu lassen. Dabei muss es bleiben, sonst verspielt die Politik ihre Glaubwürdigkeit vollständig. Auch an den sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Bildung bis 2015 darf weder von den Ländern noch vom Bund gerüttelt werden.“

Der VBE-Bundesvorsitzende betonte, für das Umsteuern zugunsten von Bildung gebe es einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. 72 Prozent der Bundesbürger würden laut forsa-Umfrage im VBE-Auftrag das Ziel einer Bildungsrepublik bejahen, aber 81 Prozent seien der Auffassung, dass dafür nicht genug getan und nicht genug finanzielle Mittel bereitgestellt würden.

Herausgeber: Verband Bildung und Erziehung e.V.

ik