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Bildungspolitik

Projektstart "Fokus Kind": Sachsen untersucht als erstes Bundesland den Bildungstag von Drei- bis Zwölfjährigen

Das Sächsische Bildungsinstitut hat heute den Startschuss für das Projekt "Fokus Kind" zur Gestaltung des Bildungstages von Jungen und Mädchen gegeben.

Rund 1.400 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren aus 26 verschiedenen Bildungseinrichtungen werden ab sofort wissenschaftlich "unter die Lupe" genommen. Im Ergebnis sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie ein optimaler Bildungstag von Kindern aussieht. Die wissenschaftliche Untersuchung erfolgt in Kooperation mit dem Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer vom Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm. Sachsen geht als erstes Bundesland den Weg, konkret nach der Perspektive der Kinder zu fragen, um den Bildungsprozess bei den Jüngsten noch besser unterstützen zu können. Damit wird auch der Übergang und die Verbindung zwischen Schule und Kindergarten weiter verbessert.

In einem ersten Projektteil (bis Ende 2010) soll gemeinsam mit den jeweiligen Bildungseinrichtungen untersucht werden, wie Lernprozesse von Kindern in Kindergärten, in Grundschulen sowie in den Klassenstufen 5 und 6 von Mittelschulen und Gymnasien durch das Zusammenwirken der am Bildungsprozess beteiligten Partner bestmöglich unterstützt werden können. Dazu finden Befragungen von Kindern, Eltern, Erzieher, Lehrer und den Leitern der Einrichtungen statt. Außerdem werden geschulte Fachkräfte die Kinder den ganzen Tag in der Bildungseinrichtung beobachten. Neben einem Verhaltenstest der Kinder im Kindergartenalter gehören auch Messungen der Bewegungsaktivitäten zu den Untersuchungen. Es wird angestrebt, in einem zweiten Teil des Projektes von 2011 bis 2012 diese Erkenntnisse in die Praxis zu überführen.

Die 26 ausgewählten Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Grundschulen, Horte, Mittelschulen und Gymnasien) befinden sich in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Riesa, Schneeberg, Freiberg, Bad Schlema und Lößnitz.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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