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Bildungspolitik / Kinder- und Jugendarbeit

NRW unterstützt Kreise und kreisfreie Städte mit Fördermitteln gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Stehende Euromünze auf Scheinen
Bild: © Thierry Hoarau - fotolia.com

13 Kreise und kreisfreie Städte erhalten jeweils bis zu 140.000 Euro für ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Die Fördermittel stammen aus dem Landesprogramm "NRWeltoffen – Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus" und können in Teilbeträgen bis Ende 2018 abgerufen werden.

Mit dem Geld soll vor Ort ein passgenaues Handlungskonzept erarbeitet werden. Zu den Kreisen und kreisfreien Städten, die nun Gelder aus dem Landesprogramm erhalten, gehören die Städte Bonn, Gelsenkirchen, Hamm, Krefeld und Wuppertal sowie die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Lippe, Mettmann, Paderborn, Recklinghausen. Auch die Städteregion Aachen erhält Fördermittel. Zudem werden bis Ende Mai 15 weitere Kreise und kreisfreie Städte Fördermittel aus dem Landesprogramm bekommen. Insgesamt stehen für die Kreise und kreisfreien Städte Mittel in Höhe von vier Millionen Euro für zwei Jahre zur Verfügung.

"Mit den Förderungen wollen wir die Aktiven vor Ort stärken. Kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure sollen in einem gemeinsamen Prozess lokale Handlungskonzepte entwickeln. Die Fördergelder helfen darüber hinaus bei der Weiterentwicklung bestehender Konzepte oder bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Am Ende steht eine umfassende kommunale Handlungsstrategie gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Damit setzen wir als Landesregierung ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und für Vielfalt. Toleranz und Weltoffenheit machen unser Land stark – das ist es, was NRW ausmacht", erklärte Ministerin Christina Kampmann.

Das kommunale Förderprogramm ist ein zentraler Schwerpunkt des im Mai 2016 verabschiedeten integrierten Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus und Rassismus der Landesregierung. Insgesamt umfasst das gemeinsame Konzept aller Ministerien 166 Maßnahmen in über 13 Handlungsfeldern. Die Eckpunkte wurden unter anderem mit dem Landesnetzwerks gegen Rechtsextremismus und den Trägern der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus entwickelt. 

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen vom 15.03.2017

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