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Bildungspolitik

Neue Wege in der Begabtenförderung: Kooperationsprojekt Kita/Grundschule startet an sechs schleswig-holsteinischen Standorten

„Je eher begabte Kinder gefördert werden, desto besser können sie ihre besonderen Talente entwickeln und ihre Persönlichkeit stärken“, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug heute in Kiel. Deshalb habe sich das Bildungsministerium entschlossen, in Kooperation mit der Karg-Stiftung ein Projekt zu starten, das insbesondere die Bedingungen des Übergangs von der Kindertagesstätte in die Grundschule in den Blick nimmt.

KIEL. Dr. Klug dankte insbesondere der Karg-Stiftung, die dieses Projekt „Kompetenzzentrum Begabtenförderung Kindertagesstätte/Grundschule“ gemeinsam mit dem Bildungsministerium konzipiert hat und in Ergänzung zu den vom Land bereitgestellten Mitteln finanziell unterstützt und realisiert. Das Bildungsministerium setzt damit den Weg fort, den es mit dem Projekt „Kompetenzzentrum Begabtenförderung SekundarstufeI/II“ im Februar 2010 begonnen hat. Auch hier arbeiten landesweit insgesamt elf weiterführende Schulen an transferfähigen Konzepten, um begabte Kinder und Jugendliche zu fördern. Dr. Klug: „Damit legen wir den Grundstein für eine kontinuierliche Begabtenförderung von der Kita bis zur weiterführenden Schule.“ 

„Schleswig-Holstein geht damit neue, im Ländervergleich einmalige Wege in der Hochbegabtenförderung“, sagte Dr. Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung, die sich seit 20 Jahren um hochbegabte Kinder und Jugendliche und die diesbezügliche Entwicklung des Bildungssystems sorgt. Systematisch aufeinander abgestimmte Weiterbildungsangebote sowie orts- und praxisbezogene Einrichtungsbegleitung machten das Projekt aus. Dr. Ahl: „Am Ende steht ein Netzwerk von kompetenten Fach- und Lehrkräften und ebensolchen Standorten in der integrativen Begabtenförderung mit einem Blick für die Stärken aller Kinder.“ 

An dem Projekt „Kompetenzzentren Begabtenförderung Kindertagesstätte/Grundschule“ nehmen sechs Tandems teil - jeweils bestehend aus einer Kindertagesstätte und einer Grundschule. Sie werden in den kommenden eineinhalb Jahren Konzepte zur altersgerechten Begabtenförderung entwickeln und Modelle für eine optimale Gestaltung des Übergangs von der Kindertagesstätte in die Grundschule erarbeiten, die auch auf andere Einrichtungen übertragen werden können. So sollen die sechs Tandems zu „Kompetenzzentren“ werden, die nach Ablauf der Projektphase weitere Schulen und Kindertagesstätten bei der Begabtenförderung unterstützen und beraten.

Folgende sechs Tandems sind ausgewählt worden:

- Albert-Schweitzer-Schule Wedel und AWO Kindertagesstätte „Hanna Lucas“ Wedel

- Weingartenschule Lauenburg und Kindertagesstätte WABE e. V., Lauenburg

- Franz-Claudius-Schule Bad Segeberg und Kindertagesstätte Christiansfelde, Bad Segeberg

- Zentralschule Harrislee und ADS-Kindergarten Harrislee „Am Hechtenteich“

- Grundschule Dänischenhagen und DRK Kindertagesstätte Dänischenhagen

- Grundschule Lüttenheid Heide und Kindertagesstätte Regenbogen, Heide 

Die Auftaktveranstaltung zur Modellphase findet am 16. September im Landeshaus in Kiel statt.

Herausgeber: Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

 

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