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Bildungspolitik

Geschichten vom Wolf beim Vorlesetag für Kinder

„Vorlesen stärkt das Sprachvermögen, weckt Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern“, sagte Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, gestern in Pohlheim.

„Kinder müssen früh auf das Abenteuer Lesen neugierig gemacht werden“, sagte Minister Jürgen Banzer. Laut einer Studie der Deutschen Bahn lesen jedoch 42 Prozent aller Eltern in Deutschland ihren Kindern im „besten Vorlesealter“ nur selten oder gar nicht vor. Jürgen Banzer will hier eine Trendwende eingeleitet wissen: „Vorlesen und Lesen sind wichtige Elemente, um Phantasie und Kreativität anzuregen sowie die Aufnahme komplexer Sachverhalte einzuüben und den Wortschatz der Kinder auszubauen.“

Kinder, denen häufig vorgelesen werde, könnten sich besser konzentrieren und ausdrücken. Beobachtungsgabe und Gedächtnis würden geschult sowie Medienkompetenz vermittelt. "Lesen macht die Kindheit lebendig. Es führt zur Selbständigkeit, stärkt das eigene Urteilsvermögen und begleitet junge Menschen auf dem Weg hin zum mündigen Bürger", so der Minister.

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile im Bildungsauftrag der hessischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Sie stehen daher auch im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für das Alter von 0 bis 10 Jahren. Die Landesregierung engagiert sich zudem seit Jahren für Projekte der Stiftung Lesen, die die Sprach- und Leseförderung für Kinder im Vorschulalter zum Inhalt haben. Im Jahr 2008 kam zum Beispiel das Projekt „Dreiklang: Zuhören - Sprechen - Vorlesen“ hinzu, das auf der Grundlage des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans die Sprach- und Leseförderung sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule fördern soll.

Quelle: Ehemals: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

 

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