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Nordrhein-Westfalen

Förderung für TalentWerkstätten

Drei junge Frauen lachen zusammen
Bild: Priscilla Du Preez - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Die Landesregierung unterstützt Jugendliche im Ruhrgebiet dabei, ihr eigenes Potential zu erkennen und stärker zu fördern. Die seit 2020 durchgeführten TalentWerkstätten für Jugendliche im Ruhrgebiet haben sich zu einem erfolgreichen Format entwickelt, mit dem junge Menschen ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe stärken. Bis Ende des Jahres 2024 ist eine neue Förderung bewilligt.

Das Integrationsministerium fördert die TalentWerkstätten, die im Rahmen der RuhrKonferenz entstanden sind, bis Ende des Jahres 2024 mit einer Gesamtsumme in Höhe von gut 1,2 Millionen Euro. Träger des Projektes ist die TalentMetropole Ruhr in Gelsenkirchen. Insgesamt können mit dieser Fördersumme in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils zehn weitere TalentWerkstätten in verschiedenen Städten der Metropole Ruhr in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie ein spezielles Alumniprogramm für alle Teilnehmenden organisiert werden.

Integrationsminister Joachim Stamp: „Die TalentWerkstätten für Jugendliche im Ruhrgebiet sind ein großartiger Erfolg. Wir unterstützen die Jugendlichen darin, an sich zu glauben, ihren Weg zu gehen und auch bei Hindernissen nicht aufzugeben. Ich freue mich über die zahlreichen positiven Reaktionen aus den bisherigen Formaten. Deswegen unterstützen wir die TalentWerkstätten weiter finanziell. Somit können wir noch mehr Jugendlichen noch bessere Entwicklungschancen ermöglichen.“

Außerschulisches Bildungsangebot für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren

Bei dem Projekt „TalentWerkstätten für Jugendliche im Ruhrgebiet“ handelt es sich um ein außerschulisches Bildungsangebot, das sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren richtet. Die TalentWerkstätten bieten dabei den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Demokratie und Medien sowie Kultur und Sport in konkreten Lernsituationen auszuprobieren und ihre Talente zu entdecken. Dabei werden insbesondere Jugendliche aus herausfordernden Stadtteilen gefördert. Mit Unterstützung der Landesregierung konnten sechs TalentWerkstätten mit 150 Jugendlichen stattfinden. Nordrhein-Westfalen hat hierfür bislang 200.000 Euro bereitgestellt.

Das Ruhrgebiet hat ein enormes Potenzial an jungen Menschen mit verborgenen Talenten. Sie zu finden und zu fördern, ist die Aufgabe der TalentMetropole Ruhr. Unter dem Dach der Stiftung TalentMetropole Ruhr begleiten aufeinander aufbauende Bildungsprojekte engagierte junge Menschen dabei, ihre Begabungen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft bestmöglich zu entwickeln. Nähere Informationen zu den Veranstaltungsorten und Terminen finden auf der Website der TalentMetropole Ruhr und unter dem Social Media-Account facebook/talentmetropoleruhr.

Zum Hintergrund der Ruhr-Konferenz

Die Ruhr-Konferenz ist eine umfassende Initiative der Landesregierung, um die Metropole Ruhr als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion für alle Menschen zu gestalten. Der Prozess ist von Beginn an auf breite Beteiligung und das Engagement von Menschen und Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen angelegt. Auf fünf zentralen Handlungsfeldern werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Chancenregion gesetzt: Vernetzte Mobilität – kurze Wege; Erfolgreiche Wirtschaft – gute Arbeit; Gelebte Vielfalt – starker Zusammenhalt; Sichere Energie – gesunde Umwelt sowie Beste Bildung – exzellente Forschung.

Die Umsetzung der 73 in den Themenforen erarbeiteten und von der Landesregierung beschlossenen Projekte hat Anfang 2020 begonnen. In den kommenden Jahren werden weitere Vorhaben und Ideen von Partnern wie Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Unternehmen unter dem Dach der Ruhr-Konferenz diese Impulse verstärken und die Entwicklung der Chancenregion Ruhr unterstützen.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Ruhr-Konferenz.

Quelle: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge un dIntegration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 28.01.2022

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