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Bildungspolitik

VBE-Bundesvorsitzender kritisiert gegliedertes Schulsystem

In der PHOENIX-Runde „Großversuch Klassenzimmer?“ am gestrigen Abend drang VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann darauf, dass für alle Kinder ein Anspruch auf vertiefte Allgemeinbildung bestehen müsse.

Udo Beckmann erklärte weiter, deshalb müssten die Bildungswege für die Kinder möglichst lange offengehalten und ein gemeinsames Lernen mindestens bis zur 6. Klasse möglich werden. 

Der VBE-Bundesvorsitzende sprach sich dafür aus, Eltern und Kommunen ein größeres Mitspracherecht bei der Entscheidung über das geeignete Bildungsangebot vor Ort zu geben. Der entscheidende Grundsatz müsse lauten, die Schule müsse zum Schüler passen. Kinder seien nicht in eine Schublade zu packen, kritisierte Beckmann das gegliederte Schulsystem. Deren Zukunft dürfe nicht frühzeitig festgelegt werden. Schulen könnten, unterstrich Beckmann, ihre Aufgaben nur leisten, wenn sie zudem in einem Netz von Unterstützung eingebettet seien.

Beckmann forderte die Länder auf sicherzustellen, dass Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten ihre Ausbildung mit einem vollwertigen Master beenden. Der VBE betone, so Beckmann, alle Lehrer seien Lehrer. Es müsse deshalb für alle eine hervorragende Ausbildung an den Universitäten gewährleistet sein. Und alle Lehrer seien für gleichwertige Ausbildung gleich zu bezahlen. 

Herausgeber: Verband Bildung und Erziehung e.V.

 

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