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Bildungspolitik

Mecklenburg-Vorpommern fordert vom Bund mehr finanzielle Unterstütung der Produktionsschulen

Die Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern werden auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle bei der Integration von Jugendlichen in die Berufsausbildung und den ersten Arbeitsmarkt haben. Dies hat Sozialstaatssekretär Nikolaus Voss gestern in Schwerin bekräftigt.

"Unsere sechs Produktionsschulen haben seit 2004 mehr als 2.000 Produktionsschüler betreut. 37 Prozent konnten anschließend eine Ausbildung antreten, knapp 12 Prozent haben anschließend Arbeit gefunden", sagte der Staatssekretär. "Im Vergleich zu anderen Maßnahmen sind diese Vermittlungsergebnisse ausgezeichnet."

Dies zeige, dass die Produktionsschulen eine Alternative für diejenigen jungen Menschen seien, die an klassischer Schule und Lehre gescheitert seien. "Wir brauchen diese Jugendlichen, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Kein Jugendlicher darf verloren gehen."

Die Idee der Produktionsschulen stammt aus Dänemark: Die Jugendlichen stellen Waren her beziehungsweise Dienstleistungen bereit und bieten diese auf dem Markt zu regulären Preisen an. Durch reale Aufträge und Dienstleistungen lernen sie auch den Umgang mit Kunden. Dadurch entwickeln sich ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen. Dies ermöglicht vielen Jugendlichen nach der Produktionsschule eine Ausbildung anzutreten oder direkt ins Arbeitsleben einzusteigen.

Voss forderte die Bundesregierung auf, die Produktionsschulen besser mitzufinanzieren. Mecklenburg-Vorpommern macht sich im Bundesrat dafür stark, dass Produktionsschulen als wichtiger Baustein im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf mit Mitteln der Arbeitsmarktförderung weiterbetrieben werden können. "Produktionsschulen werden gebraucht und müssen eine Zukunftsperspektive haben", sagte der Staatssekretär.

Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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