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Bildungspolitik

GEW fordert: Kooperationsverbot in der Bildung muss fallen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich noch einmal dafür stark gemacht, das Kooperationsverbot in der Bildung zu kippen.

„Das Kooperationsverbot war ein Fehler. Bund und Länder müssen in der Bildung zusammen arbeiten können und die vereinbarten Maßnahmen verbindlich umsetzen. Darüber hinaus brauchen wir wieder eine gemeinsame Bildungsplanung als verpflichtenden Auftrag im Grundgesetz. 7,5 Millionen funktionale Analphabeten und 1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss sind nationale Probleme, die nur gemeinsam gelöst werden können“, sagte Marianne Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende, am Donnerstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf das Gespräch der Länder mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). „Es gibt eine nationale Bildungsberichterstattung, aber keine gesamtstaatliche Verantwortung für eine nationale Bildungsstrategie.“ Demmer stellte klar, dass der vorliegende Gesetzentwurf zwar punktuelle Verbesserungen in der Wissenschaft ermögliche, aber deutlich zu kurz greife. „Es geht um viel mehr als die Spitzenforschung an den Hochschulen: Es geht um die Zukunft der Bildung.“

Quelle: GEW vom 25.10.2012

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