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Bildungspolitik

GEW: "Bildungsausgaben halten nicht mit Wirtschaftswachstum Schritt"

"Zwar sind die Investitionen in Euro und Cent gestiegen, ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist jedoch in den vergangenen Jahren gesunken: Priorität für Bildung, in vielen Sonntagsreden der Politiker beschworen, sieht anders aus."

"Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgerufene 'Bildungsrepublik Deutschland' ist so nicht zu verwirklichen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heute veröffentlichten Daten des Bildungsfinanzberichts des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden.

"Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland bei den Bildungsausgaben weit hinter dem OECD-Schnitt her. In den Bildungsbereich müssen jährlich rund 40 Milliarden mehr als in der Vergangenheit investiert werden, um den Nachholbedarf zu decken, notwendige Reformen anzupacken und wieder Anschluss an die internationale Entwicklung zu finden", sagte Thöne. Während die Politik Milliarden Euro bereitgestellt hat, um Spekulationsverluste auszugleichen, fehle der Wille, sich in ähnlichem Maße für die Bildung zu engagieren. Die Ministerpräsidenten stünden während des Merkelschen Bildungsgipfels in der kommenden Woche vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen den Weg für eine deutliche Erhöhung der Ausgaben für Bildung frei machen.