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Bildungspolitik

DIHK-Präsident Driftmann begrüßt Verlängerung des Ausbildungspaktes

Als eine "gute Nachricht" für Jugendliche wie Betriebe bewertet Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Verlängerung des "Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland".

Am heutigen Dienstag haben die bisherigen Paktpartner und neuen Vollmitglieder - Wirtschaftsverbände, Bundesregierung, Kultusministerkonferenz und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung - bei ihrer Lenkungsausschuss-Sitzung beschlossen, den Ausbildungspakt in den nächsten vier Jahren fortzusetzen.

Driftmann betonte, er sei froh, dass die Kultusministerkonferenz künftig als Vollmitglied im Pakt mitwirken werde, so der DIHK-Präsident. Denn angesichts der demografischen Trendwende - nicht Stellen sind knapp, sondern Bewerber - würden im Pakt neue Schwerpunkte gesetzt. Ausbildungsreife und Berufsorientierung bildeten nun die zentralen Säulen des Ausbildungspaktes.

Driftmann: "Auch wir als Wirtschaft sind weiter gefordert, eigene Beiträge zur Erreichung der Paktziele zu leisten. Daher bieten wir vielfältige Aktivitäten an, die weit über die originäre Verantwortung der Unternehmen und Selbstständigen hinausgehen." Er betonte, das Festhalten an der Zusage aus der bisherigen Paktvereinbarung, jährlich 60.000 Ausbildungsplätze und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einzuwerben, stelle die Betriebe vor große Herausforderungen und stehe ausdrücklich unter einem demografischen Vorbehalt.

"Aus vielen Regionen höre ich: Uns fehlen die Bewerber", so Driftmann. Damit die gesetzten Ziele erreichten werden könnten, müssten sich ausreichend ausbildungsreife junge Menschen um Ausbildungsplätze bewerben. "Das erfordert Anstrengungen aller Paktpartner, um insbesondere die Zahl der Schulabbrecher zu reduzieren."

Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

http://www.dihk.de/download.php?dload=http://www.dihk.de/inhalt/download/Statement_Paktverlaengerung_2010.pdf