Saarland

Berufsbildungszentren der Zukunft – durch Bundes- und Landesförderung

Eine erwachsene Person sitzt mit einem Tablet vor einem Regal auf dem Aktenordner stehen, um sie herum sitzen Jugendliche mit Blöcken in der Hand
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Im Rahmen des Förderprogramms für überbetriebliche Bildungsstätten wurde das Berufsbildungszentrum in Saarbrücken mit 26,9 Millionen Euro Bundesmitteln und 4,5 Millionen Euro Landesmitteln gefördert. Mit den Fördermitteln soll zur Modernisierung der Berufsbildungszentren und damit zur Sicherung des Fachkräftenachwuchs beigetragen werden.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, und die saarländische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger, haben der Handwerkskammer des Saarlandes die Bewilligungsbescheide für Bau und Ausstattung des Berufsbildungszentrums in Saarbrücken überreicht. Insgesamt werden bis 2024 knapp 45 Mio. Euro in Bau und Ausstattung investiert, der Bund fördert hiervon 60%, das Saarland 10%.

„Deutschland braucht moderne und auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattete Berufsbildungszentren. Nur so kann Aus- und Fortbildung für den Mittelstand auf hohem Niveau erfolgen. Mit dieser Investition leisten Bund, Land und die Handwerkskammer einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Dass dieses neue moderne Zentrum hier in Saarbrücken entsteht, erfüllt mich natürlich mit besonderer Freude!“ sagte Minister Altmaier zur Übergabe der Förderbescheide.

Auch Anke Rehlinger hob die Wichtigkeit einer solchen Förderung von Berufsbildungszentren hervor: „Strukturwandel und Digitalisierung betreffen nicht nur industrielle Bereiche, sondern auch das Handwerk. Für komplexe Anforderungen, beispielsweise im Bereich von Maschinen und Automatisierungs- oder Verfahrenstechniken, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Mit dem neuen Bildungszentrum der Handwerkskammer sorgen wir dafür, dass die Aus- und Weiterbildung im Handwerk weiter auf hohem Niveau stattfindet – und das sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Handwerk. Das neue Bildungszentrum ist deshalb nicht nur eine Investition in die Zukunft der Branche, sondern auch in die Zukunft unseres Landes.“

Umgesetzt wird die Bundesförderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Förderprogramm für überbetriebliche Bildungsstätten.

Laut BAFA-Präsident Torsten Safarik gehöre „die Zukunft (...) gut ausgebildeten Fachkräften und denen, die sich weiterbilden. Mit der serviceorientierten Umsetzung der Förderung für überbetriebliche Bildungsstätten unterstützt das BAFA die Qualitätssicherung in der dualen Ausbildung und in der beruflichen Fort- und Weiterbildung.“

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 17.09.2021

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